Polizei musste mehrfach bei PEGIDA durchgreifen

Dresden - Gleich drei­mal ging die Po­li­zei am Ran­de der montäglichen PE­GI­DA-Demo ge­gen di­ver­se rech­te Grüpp­chen vor. Ei­ni­ge wer­den wohl bald Post von der Staats­an­walt­schaft be­kom­men.

Gegen die Unterstützer einer Holocaust-Leugnerin am Rande von PEGIDA ermittelt jetzt die Polizei.
Gegen die Unterstützer einer Holocaust-Leugnerin am Rande von PEGIDA ermittelt jetzt die Polizei.  © Twitter.com / Florenturna

19 Uhr muss­ten die Be­am­ten zum ers­ten Mal ein­grei­fen: Mit­ten un­ter die lin­ke Ge­gen­kund­ge­bung hat­ten sich Ex-AfD-Mit­glied Made­lei­ne F. (41), Bern­hard W. (51, AfD), Hei­ko M. (54, AfD), Neo­na­zi-Ak­ti­vis­tin Kat­ja K. und ein wei­te­rer ge­mischt und ge­filmt.

Die Lin­ken um­stell­ten dar­auf das Quin­tett mit Trans­pa­ren­ten, die Po­li­zei er­teil­te schlie­ß­lich ei­nen Platz­ver­weis für die Rech­ten.

We­gen ei­nes Vi­de­os auf ei­ner rech­ten Platt­form er­mit­telt die Po­li­zei, ob ge­gen Per­sön­lich­keits­rech­te ver­sto­ßen wur­de.

Kurz dar­auf gab es auf der an­de­ren Sei­te des Alt­markts Är­ger: Sym­pa­thi­san­ten der in­haf­tier­ten Ho­lo­caust-Leug­ne­rin Ur­su­la Ha­ver­beck-Wet­zel (89) ver­teil­ten dort eine DVD, auf de­ren Ti­tel ein Mann den Hit­ler­gruß zeig­te.

Au­ßer­dem wur­de auf meh­re­ren Vi­de­os selbst der Ho­lo­caust ge­leug­net.

Zum drit­ten Mal griff die Po­li­zei dann auf dem Neu­markt durch.

Die Reichs­bür­ger um Vio­la M. (57) woll­ten dort trotz Ver­war­nung ihre Laut­spre­cher­an­la­ge 20 Uhr nicht ab­dre­hen. Zehn Mi­nu­ten spä­ter nahm die die Po­li­zei die An­la­ge dann weg.

Viele Polizisten waren bei der PEGIDA-Demo im Einsatz.
Viele Polizisten waren bei der PEGIDA-Demo im Einsatz.
Platzverweis! Polizisten führten Rechte weg.
Platzverweis! Polizisten führten Rechte weg.  © Twitter.com Florenturna

Titelfoto: Twitter.com/Florenturna


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