Fette Gebühren für Dosen-Bier auf PEGIDA-Geburtstag

Wehrte sich erfolglos gegen eine Strafzahlung: Partei-Chef Max Aschenbach (32).
Wehrte sich erfolglos gegen eine Strafzahlung: Partei-Chef Max Aschenbach (32).  © Holm Helis

Dresden – Im Oktober 2015 feierte "Die Partei" mitten im PEGIDA-Trubel einen alles andere als ernst gemeinten "PEGIDA-Geburtstag" - inklusive Hitler-Imitator im Tortenkostüm, "Happy Birthday“ von Stevie Wonder und reichlich Dosenbier.

Das wiederum wurde Parteichef Max Aschenbach (32) zum Verhängnis.

Laut Auflage hätten während der Demo "kein Alkohol, keine Gegenstände, wie Flaschen oder Dosen, die als Wurfgeschosse dienen können" griffbereit sein dürfen.

Während das Amt anderswo auch mal ein Auge zudrückte, wurden die Spaßmacher von "Die Partei" abkassiert. 250 Euro Strafe sollte Demo-Anmelder und Kreis-Chef Aschenbach zahlen. Der weigerte sich, zog vor Gericht und erreichte dort eine Reduzierung der Geldstrafe um 100 Euro.

Doch jetzt kam die dicke Schlussrechnung von der Staatskasse: Inklusive aller Auslagen für Zeugen muss Aschenbach 818,60 Euro zahlen. "Ich bin glücklich, die marode sächsische Justiz unterstützen zu können", so Aschenbach. Ein Großteil des Geldes soll durch "Gönner der Partei" übernommen werden.

Titelfoto: Holm Helis


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