Wann kommt es? Dresden plant das schnelle Internet

Dresden - Bis Ende 2020 soll Dresden nahezu komplett mit Hochgeschwindigkeit durch das Internet surfen können. Damit das klappt, muss die Landeshauptstadt jetzt investieren.

Bürgermeister Peter Lames (54, SPD).
Bürgermeister Peter Lames (54, SPD).  © Holm Helis

Um das zu ermöglichen, wurden in einem ersten Schritt 3103 Adressen ausgemacht, die über einen Internetanschluss mit teils deutlich weniger als 30 Mbits pro Sekunde verfügen. Zum Vergleich: 30 Mbit reichen momentan in der Regel aus, um Filme und Serien im Internet in guter Qualität zu schauen. Viele Firmen brauchen jedoch mehr.

Eine Karte schlüsselt genau auf, wo Dresdner noch im Schneckentempo durchs Netz schleichen: Betroffen sind Randgebiete wie Altfranken und Cossebaude, aber auch Innenstadtlagen am Goldenen Reiter, in der Friedrichstadt, am und im Großen Garten oder in der Albertstadt.

Das Ziel des zuständigen Bürgermeisters Peter Lames (54, SPD): Die unterversorgten Adressen werden in den nächsten Jahren mit mindestens 200 Mbits und Firmen sogar mit 1 Gbit pro Sekunde versorgt. Diese Werte gelten als absolut zukunftsfähig.

Dresden hätte somit ab Ende 2020 eine Versorgungsquote mit schnellem Internet zwischen 95 und 100 Prozent. Investieren muss das Rathaus dafür 1,8 Millionen Euro. 16,6 Millionen Euro werden sicher durch Bund und Land bezahlt. Weitere Gelder zahlt der Netzbauer und Provider.

Das letzte Wort hat jetzt der Stadtrat. Für Schulen folgen übrigens eigene Programme.

So schnell wie möglich sollen die Bagger rollen und neue Glasfasernetze verlegen. Ende 2020 soll alles fertig sein.
So schnell wie möglich sollen die Bagger rollen und neue Glasfasernetze verlegen. Ende 2020 soll alles fertig sein.  © DPA

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