So schön war der Aufgalopp auf der Rennbahn

Dresden - Sonnenschein ohne Ende und eine rappelvolle Rennbahn beim Saisonauftakt in Dresden. 11.743 Turffreunde fühlten sich wohl an diesem herrlichen Frühlingstag inmitten der gepflegten Anlage und bei acht gut besetzten Rennen.

11743 Zuschauer sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.
11743 Zuschauer sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.  © Frank Sorge

Im Blickpunkt des stimmungsvollen Nachmittages stand der Große Preis der Dresdner Morgenpost. Der noch mit Derbyambitionen angereiste Chimney Rock rechtfertigte das große Vertrauen seiner Umgebung und beherrschte imponierend seine Gegner. „Das ist ein tolles Rennpferd,“ strahlte Jockey Eddie Pedroza.

Seine hervorragende Stallform hatte Trainer Karl Demme aus Köln mitgebracht. Zusammen mit Jockey Maxim Pecheur waren sie in den ersten beiden Rennen nicht zu schlagen. Da gewann Final Adventure zum dritten Male hintereinander, erfreute Melodino 30 Minuten später die Favoritenwetter. Und dann waren die heimischen Vertreter am Drücker.

Die von Trainer Stefan Richter kontinuierlich gesteigerte Sulafah setzte sich mit dem Italiener Marco Casamento souverän und nach ständiger Führung gegen die Favoritin Alte Lady England durch. Ein guter Start für den erfolgreichsten Dresdner Trainer im 1. Lauf der wee.com – Mitteldeutschen Galoppserie 2018.

Marco Casamento steuerte kurz darauf auch den 314:10-Riesenaußenseiter Cioccoholic. Dessen Leipziger Trainer Marco Angermann sattelte an Miss Manja einen weiteren Gewinner.

Viel Beifall erhielt der im vergangenen Jahr besonders formbeständige Loulou's Jackpot nach seiner Wahl zum Dresdner Pferd des Jahres. Der Stolz seiner Besitzerin Christine Gräfin von Kageneck und Trainer Lutz Pyritz vereinte 199 von 600 Stimmen auf sich.

Chimney Rock mit Eddie Pedroza im Sattel gewann den Großen Preis der Dresdner Morgenpost.
Chimney Rock mit Eddie Pedroza im Sattel gewann den Großen Preis der Dresdner Morgenpost.  © Frank Sorge
Sulafah mit Jockey Marco Casamento ließen den Dresdner Trainer Stefan Richter jubeln.
Sulafah mit Jockey Marco Casamento ließen den Dresdner Trainer Stefan Richter jubeln.  © Frank Sorge

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