Lebensgefahr! Frau setzt sich aus absurdem Grund auf die Bahngleise

Dresden - Die Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichem Gehalten an Bahnstrecken. Sowohl eine Frau als auch Kinder verhielten sich an den Gleisen auffällig und brachten damit sich und andere in Lebensgefahr.

Auf Bahngleisen haben Personen nichts zu suchen!
Auf Bahngleisen haben Personen nichts zu suchen!  © Imago

Am Haltepunkt Dresden-Pieschen waren am Mittwoch mehrere Jungs im Gleisbett unterwegs. Eine Zeugin alarmierte deshalb Bundespolizisten.

Die Beamten konnten dank einer guten Beschreibung die Kinder am Hauptbahnhof in Empfang nehmen.

Dorthin waren die 12 und 13-Jährigen bereits weitergefahren. Sie erhielten eine Belehrung über ihr Fehlverhalten und mussten von den Eltern abgeholt werden.

Eine ganz ähnliche Leichtsinnigkeit beging eine 32 Jahre alte Frau am Bahnhof Niederau. Als sie den einfahrenden Zug bemerkte, setzte sie sich auf die Bahngleise und wollte diese nicht mehr verlassen.

Die herbeigerufene Bundespolizei musste sich um die 32-Jährige kümmern. Bei der Befragung tischte sie als absurde Begründung auf, dass sie ihre Fahrkarte und Bargeld verloren hätte und nun zu ihrem Wohnort zurückwollen würde.

Die Dame hatte sich jedoch nicht nur leichtsinnig verhalten und sich in Lebensgefahr gebracht. Sie trug die Verantwortung für eine Streckensperrung, und sechs verspätete Züge mit insgesamt 224 Minuten. Deshalb hat sie nun eine Anzeige wegen der Vornahme einer betriebsstörenden Handlung und die Kosten für den Polizeieinsatz am Hals.

In diesem Zusammenhang appelliert die Bundespolizei noch einmal ausdrücklich: "Es ist verboten, die Bahngleise zu betreten". Die Ausrede, dass der Fahrplan bekannt sei zähle nicht, da man immer mit Zugverspätungen, Sonder- oder Güterzügen rechnen müsse.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor leichtsinnigem Verhalten an Gleisanlagen.
Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor leichtsinnigem Verhalten an Gleisanlagen.  © Holm Helis / DPA (Bildmontage)

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