Pieschener Fähr-Traum wurde wahr, wenigstens für einen Tag

Dresden - Worauf viele Pieschener seit Jahren warten - für die Teilnehmer des 6. Nationalen Radverkehrskongresses wurde es am Dienstag Wirklichkeit.

BU-YPer Floß ging es gestern für die Teilnehmer des Radverkehrskongresses über die Elbe.
BU-YPer Floß ging es gestern für die Teilnehmer des Radverkehrskongresses über die Elbe.  © Eric Münch

Vom Ostragehege ging es über die Elbe in Richtung Pieschen. Die Floßfahrt über die Elbe, exakt an der Stelle einer möglichen Fährverbindung, bleibt jedoch eine Ausnahme für 15 ausgewählte Teilnehmer einer Rad-Exkursion.

Zwar hat der Stadtrat im Sommer 2016 die Wiederbelebung der 1996 eingestellten Fährverbindung beauftragt.

Geschehen ist seither wenig. Die Verwaltung prüft die Umweltverträglichkeit, jedoch mit angezogener Handbremse.

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Hintergrund: Die Verbindung mit geschätzten 140 Nutzern täglich würde Verluste (250 000 Euro pro Jahr) machen. Fähre samt neue Wege kosten weitere 4,2 Millionen Euro.

Unterdessen fordert ein neuer Antrag sämtliche denkbaren Querungsvarianten zu prüfen. Vorstellbar sind eine ÖPNV-Brücke, Wasserbusse, Fähre oder Seilbahn.

Allerdings schiebt der Rat aktuell so viele Entscheidungen vor sich her, dass weitere Verzögerungen drohen.

1996 wurde die Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege eingestellt. 2001 fuhr ausnahmsweise eine Fähre (F.) zum Kirchentag.
1996 wurde die Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege eingestellt. 2001 fuhr ausnahmsweise eine Fähre (F.) zum Kirchentag.  © Ove Landgraf

Titelfoto: Eric Münch

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