Erste Mehrheit für Marina Garden - Nur Töberich will nicht

Stadtplanerin Anja Heckmann ist mit dem Plan für das neue Marina Garden zufrieden.
Stadtplanerin Anja Heckmann ist mit dem Plan für das neue Marina Garden zufrieden.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Geschwungen und verwoben lautet das Credo für den Bebauungsplan des künftigen "Elbviertel Dresden". Den stellte gestern das Stadtplanungsamt bei einer Bürgerversammlung vor rund 60 Zuhörern vor.

Das etwa 4,2 Hektar große Areal zwischen Leipziger Straße und Elbe, ist bislang besser bekannt als "Marina Garden". "Es soll eine Nutzungsmischung erzielt werden", so Stadtplanerin Anja Heckmann bei der Präsentation. Das niederländische Planungsbüro "Barcode Architecture" lieferte in einem Werkstattverfahren den Siegerentwurf ab.

Drei der vier Grundstücksbesitzer auf dem Areal und die beiden städtischen Ämter (Planung und Umwelt) sprachen sich für den Entwurf aus. Kurvige Gehwege und geschwungene Häusergrundrisse sollen laut Plan das Areal verbinden.

Regine Töberich (50) hatte sich nicht am Werkstattverfahren beteiligt.
Regine Töberich (50) hatte sich nicht am Werkstattverfahren beteiligt.

"Für uns wirkte dieser Entwurf in sich sehr schlüssig", so Heckmann. Das Planungsbüro schlägt auch vor, das Gelände in Richtung Leipziger Straße maßvoll aufzuschütten. Eine Achse für eine mögliche Hochwasserschutzanlage soll freigehalten werden.

Die eine Gegenstimme, Investorin Regine Töberich (50), hatte sich nicht am Werkstattverfahren beteiligt.

Sie hatte auf ihrem Grundbesitz Häuser in Blockform geplant. Ein Streit mit der Stadt gipfelte 2015 im Wegbaggern des Elberadweges.

Ob sie nun trotzdem den künftigen Plan der Stadt auf ihrem Grundstück umsetzen wird, ist unklar.

Fotos: Thomas Türpe, Ove Landgraf


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