Die nächsten Schritte bis zur Eröffnung des Dresdner Fernsehturms

Dresden - Die Wiedereröffnung des Fernsehturms ist greifbar: Jetzt stehen auch Grundpfeiler des Betreiberkonzeptes. Zuallererst muss nun ein Grundsatzbeschluss des Stadtrates her.

Blickt voller Euphorie in Richtung Wiedereröffnung: FDP-Chef Holger Zastrow (49).
Blickt voller Euphorie in Richtung Wiedereröffnung: FDP-Chef Holger Zastrow (49).  © Ove Landgraf

Nach TAG24-Informationen arbeitet OB Dirk Hilbert (47, FDP) momentan genau daran. Anschließend muss die Förderfähigkeit in ellenlangen Anträgen gesondert nachgewiesen werden und ein Betreiber muss her.

Erst dann startet üblicherweise ein Planungs- und Genehmigungsverfahren. Darauf folgend kann saniert werden. Der Zeithorizont für all das: fünf bis sechs Jahre.

Linke und FDP sehen den Weg geebnet. "Die Machbarkeit ist beeindruckend und ohne Schönrechnerei nachgewiesen worden, der Bund zahlt große Teile. Worauf warten wir noch?", fragt Tilo Wirtz (51, Linke). Holger Zastrow (49, FDP): "Dresden wird seinen Turm zurückbekommen. Der Weg ist unumkehrbar. Die vorgelegten Konzepte erfüllen uns mit Begeisterung und Euphorie."

Die Grünen bleiben kritisch: "Durch die Aussicht auf Fördermittel wird die Wiedereröffnung stärker zu einer realistischen Möglichkeit.

Wir Grüne warnen aber vor Schnellschüssen, nur weil Geld auf dem Tisch liegt. Die Wiedereröffnung wäre mit außerordentlichen Verkehrsproblemen verbunden", so Wolfgang Deppe (62).

Bleibt bei seinen Bedenken: Grünen-Rat Wolfgang Deppe (63).
Bleibt bei seinen Bedenken: Grünen-Rat Wolfgang Deppe (63).  © Steffen Füssel

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