Politiker warnt vor Funkgeräten: Was haben die Chinesen damit zu tun?

Um die Funkgeräte gibt es Sicherheitsbedenken.
Um die Funkgeräte gibt es Sicherheitsbedenken.  © Matthias Hiekel

Dresden - In Sachsen sind bei Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei etwa 39.000 Funkgeräte der Firma Sepura im Einsatz. Doch weil die britische Firma von Chinesen (Hytera) übernommen wurde, gibt es offenbar Sicherheitsbedenken.

Die Grünen fordern Aufklärung von Innenminister Markus Ulbig (53, CDU).

Valentin Lippmann (26, Grüne) verwies darauf, dass das Bundeswirtschaftsministerium Sicherheitsbedenken geltend machte, die beide Firmen bislang offenbar nicht hätten ausräumen können.

Daher würden neue Sepura-Endgeräte derzeit nicht durch den Bund zertifiziert. In Thüringen dürften gelieferte Digitalfunkgeräte vorerst nicht genutzt werden.

Lippmann sieht die Arbeit der Sicherheitskräfte gefährdet. „In Thüringen wurde die Einführung des digitalen Behördenfunks für Feuerwehren und Rettungsdienste gestoppt.

In Sachsen wurde noch nicht einmal der Innenausschuss über bestehende Probleme informiert, geschweige denn über getroffene Maßnahmen.“

Das Innenministerium erklärte, dass das Prüfverfahren noch laufe. Auswirkungen der Übernahme auf den Digitalfunk würden derzeit von Bundesbehörden überprüft und bewertet - und mit den Bundesländern abgestimmt.


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