Nach 32 Jahren! Prag-Autobahn ist jetzt aber wirklich fertig

Dresden/Prag - Die letzten Baubarken sind gefallen! Exakt vor zwei Jahren wurde das letzte Teilstück der Autobahn A 17/D 8 auf tschechischer Seite eröffnet.

2013 gab es den Erdrutsch auf der D 8. Bis jetzt kämpften die Straßenbauer mit den Folgen.
2013 gab es den Erdrutsch auf der D 8. Bis jetzt kämpften die Straßenbauer mit den Folgen.  © Eurovia

Doch unter der Pannenautobahn nach Prag brodelte es noch im Erdreich. Nach insgesamt 32 Jahren Bauzeit heißt es jetzt freie Fahrt - wer mag, zum Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring in Prag.

"Die Arbeiten an der Autobahn sind beendet, der Bau ist stabil", betont Jan Rydl, Sprecher der Autobahndirektion (RSD). Tausende Liter Harz pumpten Bauarbeiter zuletzt im November unter die Pfeiler der großen Autobahnbrücke im böhmischen Mittelgebirge bei Prackovice - zur Sicherheit, wie es heißt.

Dort waren nach der offiziellen Eröffnung des Teilstücks noch immer leichte Erdbewegungen gemessen worden. Es war der Bereich, an dem es 2013 zu einem verheerenden Erdrutsch gekommen war. Deshalb war besondere Vorsicht geboten: Es wurde eine verstärkende unterirdische Mauer gezogen, das Brückenwerk stärker verankert.

Die Folge: Fast permanent gab es Sperrungen auf der D 8. Der Bau wird auch weiterhin durchgehend überwacht und hat laut RSD eine Lebensdauer von 100 Jahren.

In anderthalb Stunden kann man über die Autobahn A 17/D 8 vom Striezelmarkt zum Weihnachtsmarkt auf den Altstädter Ring nach Prag wechseln.
In anderthalb Stunden kann man über die Autobahn A 17/D 8 vom Striezelmarkt zum Weihnachtsmarkt auf den Altstädter Ring nach Prag wechseln.  © Imago

Titelfoto: Eurovia


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