23 Linden müssen in Dresden umziehen. Das ist der Grund

Dresden - Es ist eines der Prestigeprojekte in der Innenstadt: Entlang der alten Festungsmauern soll sich zukünftig ein grüner Promenadenring um die Altstadt ziehen. Der erste Bauabschnitt läuft. Am Dienstag rückte schweres Gerät an.

23 Linden werden momentan an der Marienstraße (zwischen Postplatz und Dippoldiswalder Platz) versetzt.
23 Linden werden momentan an der Marienstraße (zwischen Postplatz und Dippoldiswalder Platz) versetzt.  © Steffen Füssel

Mit sogenannten Großbaumverpflanzern werden 23 im Jahr 2009 gepflanzte Linden jeweils mit den Wurzeln aus der Erde gezogen und in neue, drei mal drei Meter breite und 1,50 Meter tiefe Gruben umgesetzt. Danach werden die Bäume besonders sorgsam gewässert und gedüngt.

Hintergrund: Die vor knapp zehn Jahren gepflanzten Bäume passen nicht zum Siegerentwurf für den Promenadenring. So dürfen sie kurzerhand umziehen.

Dieser erste Bauabschnitt (samt neuem Park zwischen Postplatz und Centrum-Galerie) kostet eine Million Euro. Ab 2019 wird am Dippoldiswalder Platz der Schalenbrunnen von Leoni Wirth wieder aufgebaut. Am südlichen Postplatz kann man mit dem Neubau einer Brunnenanlage die ehemalige Bastion Saturn wieder erleben.

2020 erhält der Postplatz Pflanzbeete und Bänke hinter dem Wasserspiel „Waterscreen“.

So soll ein auf dem Teil des Promenadenrings einmal aussehen.
So soll ein auf dem Teil des Promenadenrings einmal aussehen.  © Landeshauptstadt Dresden

Titelfoto: Steffen Füssel


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