Hier entsteht eine grüne Flaniermeile, doch dafür müssen erstmal die Bäume weg

Damit die Linden-Reihen gepflanzt werden können, fällt die Stadt noch die wild gewachsenen Bäume auf der Baustelle der CG-Gruppe (im Bildhintergrund).
Damit die Linden-Reihen gepflanzt werden können, fällt die Stadt noch die wild gewachsenen Bäume auf der Baustelle der CG-Gruppe (im Bildhintergrund).  © Petra Hornig

Dresden - Baubeginn für Dresdens Promenadenring: Da, wo einst die Festungsmauern standen, entsteht eine grüne Flaniermeile. Kurioserweise müssen dafür aber erst mal Bäume weichen.

Eine Baum-Allee für Fußgänger und Radler entlang der einstigen Wallanlage: Der Promenadenring verläuft um Zwinger, Postplatz, Dippoldiswalder Platz, Pirnaischer Platz und Hasenberg. Schon seit 1996 gibt es die Pläne, seit gestern wird an der einstigen Oberpostdirektion gebaut. Die CG-Gruppe baut dort Wohnungen ("Residenz am Postplatz"), stellt der Stadt aber einen Teil ihres Grundstücks zur Verfügung.

Dort müssen nun 15 wild gewachsene Bäume gefällt werden, damit ab März Linden-Reihen gepflanzt werden können. Hinzu kommen Sitzplätze, werden Rasenflächen bepflanzt, das Denkmal "Panzerkette" umgesetzt. Bis Jahresende soll der erste Abschnitt des westlichen Rings fertig werden, kostet eine Million Euro.

Ab 2019 wird der Dippoldiswalder Platz aufgehübscht, der Schalenbrunnen der Bildhauerin Leoni Wirth (1935-2012) wieder aufgebaut. 2020 folgt der Postplatz, bekommt Brunnen, Pflanzbeete und Bänke. tyx

Grüner Boulevard: So schön soll die Marienstraße werden.
Grüner Boulevard: So schön soll die Marienstraße werden.  © Landeshauptstadt Dresden

Titelfoto: Petra Hornig


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