Weil er die Notbremse zog, wird's nun richtig teuer

Dresden - Eigentlich ist ja alles klar: Eine Notbremse zieht man nur im Notfall.

Benjamin W. (29) bekam eine saftige Geldstrafe aufgebrummt.
Benjamin W. (29) bekam eine saftige Geldstrafe aufgebrummt.  © Holm Helis

Wenn's im Zug brennt, bei starker Rauchentwicklung, wenn die Gesundheit der Fahrgäste gefährdet ist, dann soll der Notstopp betätigt werden - und nur dann.

Nicht umsonst steht unter der roten Bremse geschrieben, dass der Missbrauch strafbar ist. Wird man dabei erwischt, kann's richtig teuer werden.

Diese Erfahrung musste auch Benjamin W. (29) aus Oschatz machen. Die Staatsanwaltschaft warf dem Dynamo-Fan vor, am Abend des 27. Januar in der S-Bahn von Meißen nach Schöna absichtlich die Notbremse gezogen zu haben.

Zwischen Bahnhof Mitte und der Haltestelle Freiberger Straße kam der Zug dann zum Stehen.

Vor dem Dresdner Amtsgericht gab's am Dienstag die Quittung: Die Richterin verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 2125 Euro.

In der S-Bahn von Meißen nach Schöna zog der Angeklagte die Notbremse.
In der S-Bahn von Meißen nach Schöna zog der Angeklagte die Notbremse.  © Thomas Türpe

Titelfoto: Holm Helis

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