Radschnellweg Klotzsche-Albertplatz: Bekommt Dresden jetzt doch noch Highway für Pedalritter?

Dresden - Rad-Autobahnen gelten als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte, um vor allem Pendler von außerhalb der Stadtgrenzen zum Umstieg auf das Rad zu bewegen. Der Freistaat plant elf konkrete Trassen, spart Dresden aber aus. Das soll sich nun ändern.

Stadträtin Ulrike Caspary (51, Grüne) kämpft für einen Radschnellweg zwischen Klotzsche und der Neustadt.
Stadträtin Ulrike Caspary (51, Grüne) kämpft für einen Radschnellweg zwischen Klotzsche und der Neustadt.  © Thomas Türpe

Per Antrag wollen die Grünen OB Dirk Hilbert (47, FDP) beauftragen, so schnell wie möglich eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg zwischen Klotzsche und dem Albertplatz zu erstellen.

Stimmt der Rat zu, muss OB Hilbert zudem die Kosten (grob geschätzt zwei Millionen Euro pro Kilometer) dafür ermitteln. Bis zu 75 Prozent Fördermittel winken.

Mittelfristig soll die Trasse Teil der Rad-Autobahn Freital-Dresden-Radeberg werden. Im Abschnitt zwischen Albertplatz und Klotzsche ist der Bedarf laut Ulrike Caspary (51, Grüne) am größten.

"Es gibt dort aktuell keinen sicheren durchgehenden Radweg. Zudem müssen wir schnell einen Korridor sichern, weil extrem viel gebaut wird und Flächen zu verschwinden drohen."

Radschnellwege sollen breit, gut beleuchtet und selten durch Ampeln unterbrochen werden. Maximal 30 Sekunden dürfen Radler pro Kilometer warten.

Geplant wird mit 2000 Radlern pro Tag, in ihrer Priorität sind die Trassenplanungen momentan Staatsstraßen gleichgestellt.

Wer aktuell entlang der Königsbrücker radelt, braucht starke Nerven und Gottvertrauen.
Wer aktuell entlang der Königsbrücker radelt, braucht starke Nerven und Gottvertrauen.  © Thomas Türpe

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