Millionenprojekt! Dresden verdoppelt seine Radwege





Beraten über die Zukunft des Radverkehrs in Dresden: Radfahr-Chefplaner 
Johann Schmidt und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).
Beraten über die Zukunft des Radverkehrs in Dresden: Radfahr-Chefplaner Johann Schmidt und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).  © Petra Hornig

Dresden - Zum ersten Mal überhaupt hat Dresden jetzt ein Radverkehrskonzept. In den nächsten etwa zehn Jahren sollen 45 Millionen Euro in insgesamt 450 Einzelmaßnahmen investiert werden. Das Radnetz wächst so von 400 auf 829 Kilometer.

Ein ernster Hintergrund dafür: In keiner anderen deutschen Großstadt gibt es mehr Unfälle mit Radfahrern als in Dresden - genau 25 Unfälle pro 10 000 Einwohnern. 22,9 Prozent davon endeten mit „schweren Personenschäden“. Auch dabei ist Dresden negativ „spitze“.

„Das sind wichtige Indizien dafür, dass wir dringend mehr für Radfahrer tun müssen“, sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (39, Grüne). Wichtiges Ziel dabei: Alle Brücken samt Anbindungen sollen Radwege erhalten. 

Für das Blaue Wunder arbeitet die Stadt dabei an einer „kreativen Lösung“.

Weitere Projekte: Radwegausbau auf Hamburger- und Washingtonstraße. Auf der Bergstraße soll der vorhandene Radweg vergrößert werden. Auf der Goetheallee wird ein neuer Radweg gebaut. 

Neben neuen Radstrecken will die Stadt am Hauptbahnhof und am Neustädter Bahnhof auch ins Fahrradparken investieren. „Am Bahnhof Neustadt arbeiten wir mit Hochdruck an einer Umsetzung“, so Schmidt-Lamontain.


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