Radwege auf der Albertstraße bringen die CDU zum Rasen

Noch fahren die Autofahrer der Albertstraße auf vier Spuren - die Radler aber ohne eigenen Weg.
Noch fahren die Autofahrer der Albertstraße auf vier Spuren - die Radler aber ohne eigenen Weg.  © Steffen Füssel

Dresden - Zornesärger bei der CDU-Fraktion: Die geplante Wegnahme von Fahrspuren am Verkehrsnadelöhr Albertplatz und der Albertstraße in der Inneren Neustadt kommt nicht gut an.

Ursache: Die Stadtverwaltung plant Radwege, die Platz auf Kosten der Autofahrer benötigen (TAG24 berichtete).

„Hier wird der Kfz-Verkehr einseitig massiv behindert“, schimpft Gunter Thiele (44, CDU).

Der Zufluss vom Carolaplatz hin zum Knotenpunkt Albertplatz sei jetzt schon sehr stark, liegt bei etwa 25 000 Autos pro Tag. Thiele warnt vor der künftigen überbreiten Spur in Richtung Albertplatz: „Die Stauzeit wird sich erhöhen. Ich sehe es als Anschlag auf die Leute, die auf Kfz angewiesen sind.“ Er bevorzugt als Lösung zwischen Carola- und Albertplatz den Radweg auf den breiten Fußweg zu legen. In Richtung Altstadt will er die parallel verlaufende Sarrasani-Straße für Radler besser ausbauen. Die Stadtverwaltung plant hingegen einen Radstreifen auf der Alberststraße.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) begrüßt die Planungen der Stadtverwaltung. „Im Jahr 2011 wurde auf der Albertstraße von 45 000 Autos pro Tag ausgegangen, heute fahren dort weniger als 25 000 Autos am Tag“, meint Nils Larsen (33).

Er freut sich über die höhere Sicherheit für Radfahrer.

Titelfoto: Steffen Füssel


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