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Dresdner Rathaus wird Notunterkunft für Asylbewerber

Dresden - OB Dirk Hilbert gibt den großen Plenarsaal des Dresdner Rathauses als Notunterkunft für Asylbewerber frei.
OB Hilbert gibt Rathaus als Notquartier frei.
OB Hilbert gibt Rathaus als Notquartier frei.

Von Dirk Hein

Dresden - Am Montag bat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) alle Dresdner, falls möglich, freien Wohnraum für Asylbewerber anzubieten. Jetzt geht der OB mit gutem Beispiel voran und öffnet die Rathaus-Türen als Not-Unterkunft!

Aktuell sind sowohl Plenarsaal als auch Festsaal im Rathaus noch eine Baustelle. Bis März 2016 sollen sämtliche Restarbeiten erledigt sein. „Anschließend werden beide Säle in den Notfallplan der Stadt mit einbezogen. Sobald Bedarf besteht, würden wir belegen“, sagt Rathaussprecher Kai Schulz gegenüber MOPO24.

Und das kann schnell gehen: Werden aktuell zwischen 95 und 110 Flüchtlinge pro Woche zugewiesen, steigt diese Zahl schon in den nächsten Wochen auf 245 bis 441 Flüchtlinge pro Woche. Für 2016 werden nochmals steigende Zahlen erwartet.

Das Dresdner Rathaus.
Das Dresdner Rathaus.

Die Rathaussäle sollen aber nicht als Dauerunterkunft, sondern immer dann genutzt werden, wenn reguläre Unterbringungsmöglichkeiten erschöpft sind. Sobald anderswo wieder Platz ist, werden zuerst Familien in reguläre Quartiere umverlegt, anschließend alleinstehende Männer.

Die eigentlich im Plenarsaal stattfindenden Sitzungen des Stadtrates würden dann wie aktuell auch an Ausweichstandorten, etwa dem Kulturrathaus in der Neustadt, stattfinden.

Wie viele Betten im leerstehenden Rathausflügel Platz finden, ist noch unklar, es dürften allerdings mehr als hundert sein. Der ungenutzte Ratskeller spielt in den Asyl-Überlegungen hingegen keine Rolle. Die größtenteils fensterlosen Kellerräume sind laut Schulz als Unterkunft ungeeignet.

Auch die Büros in den frisch sanierten Rathaus-Abschnitten werden nicht mit Flüchtlingen belegt, sondern regulär bezogen.

Schulz: „Wir haben aktuell einen erhöhten Personalbedarf, wir werden weitere Standorte anmieten, um Rathaus-Mitarbeiter unterzubringen.“

Viele Dresdner helfen bereits privat

Johannes Lohmeyer (51, FDP, li.) nimmt privat Flüchtlinge auf. Stadträtin Astrid Ihle (57, CDU) will ebenfalls Flüchtlinge aufnehmen und eine Wohnung an die Stadt vermieten.
Johannes Lohmeyer (51, FDP, li.) nimmt privat Flüchtlinge auf. Stadträtin Astrid Ihle (57, CDU) will ebenfalls Flüchtlinge aufnehmen und eine Wohnung an die Stadt vermieten.

Von Dominik Brüggemann

Dieser Aufruf zeigte Wirkung: OB Dirk Hilbert (44, FDP) hatte Dresdner gebeten, freien privaten Wohnraum für Flüchtlinge an die Stadt zu vermieten (MOPO24 berichtete).

Der erste Erfolg: „Allein am Montag kamen 50 neue Angebote an die Stadt, die jetzt bearbeitet werden,“ so ein Stadtsprecher.

Seit dem 1. Oktober bis Freitag kamen erst 118 Angebote zusammen. Für 35 Wohnungen gibt es Mietverträge. Davon sind derzeit 33 Wohnungen belegt, so die Stadt. Einige Dresdner zeigen vorbildhaft, wie die Vermietung funktioniert: Die Striesener Stadträtin Astrid Ihle (57, CDU) will eine Wohnung in ihrem Haus vermieten.

Karl-Heinz Meinhardt (75, Spätshopbesitzer in Pieschen) hat den tunesischen Asylbewerber Jamal Atoui (25) bei sich zu Hause aufgenommen.
Karl-Heinz Meinhardt (75, Spätshopbesitzer in Pieschen) hat den tunesischen Asylbewerber Jamal Atoui (25) bei sich zu Hause aufgenommen.

„Die Wohnung ist rund 50 Quadratmeter groß, hat zwei Zimmer.“ Das Sozialamt war vor Ort, jetzt wartet sie auf eine Zusage. Kommt die, können Flüchtlinge einziehen. „Wir haben soviel geschafft, die Einheit geschultert. Da bin ich zuversichtlich, dass wir auch diese humanitäre Herausforderung bewältigen“, so Ihle über ihr Engagement.

Auch Johannes Lohmeyer (51, FDP) nimmt privat Flüchtlinge auf, kümmert sich vor allem um Geflüchtete, die bereits in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Probleme haben, weil sie homosexuell oder Christen sind.

„Ich habe dabei nur gute Erfahrungen gemacht, die Menschen sind angenehm, freundlich und ruhig“, so Lohmeyer.

Wenn Sie selbst helfen wollen schreiben sie an diese Adresse eine E-Mail. Oder Tel.: 0351/4881176. Weitere Informationen gibt es hier.

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