Wieder Raub-Überfall auf Juwelier Leicht: Beide Täter flüchtig

Der "Juwelier Leicht" wurde erneut Opfer eines Raub-Überfalls.
Der "Juwelier Leicht" wurde erneut Opfer eines Raub-Überfalls.  © Hermann Tydecks

Dresden - Erneuter Überfall auf den "Juwelier Leicht" am Dresdner Taschenbergpalais.

Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, gab es am Mittwochmittag einen Raub-Überfall auf den Luxusjuwelier. Die Beamten sind derzeit mit den ersten Ermittlungen beschäftigt.

Die Polizei und der Rettungsdienst sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch Spürhunde sind im Einsatz.

Laut "Radio Dresden" ist der mutmaßliche Täter offenbar noch auf der Flucht und soll in Richtung Altmarktgalerie geflüchtet sein.

Erst Anfang Mai 2016 wurde der Luxusjuwelier Opfer eines Raub-Überfalls (TAG24 berichtete).

Damals suchte die Polizei mit einem Phantombild (TAG24 berichtete) nach dem mutmaßlichen Täter - bislang aber ohne Erfolg.

Update 14.07 Uhr: Wie die Polizei jetzt mitteilte, überfielen den Juwelier zwei Täter. Die beiden sollen den Laden betreten haben und mit Schals ihre Gesichter markiert. Einer der beiden bedrohte die zwei Verkäuferinnen mit einer Pistole, der andere stahl aus einer Vitrine und einem Schaufenster Uhren und Schmuck.

Anschließend flüchteten die beiden Täter fußläufig in Richtung Postplatz. Zuvor sprühten sie offenbar noch mit Reizgas um sich.

Personenbeschreibung des ersten Täters:

  • etwa 35 Jahre alt
  • ca. 180 bis 190 cm groß
  • normale bis schlanke Statur
  • dunkle Jacke und schwarze Hose und Schuhe
  • Mütze mit drei weißen Streifen
  • sprach akzentfrei deutsch

Sein Komplize trug eine blaue Jeans und eine dunkle längere Jacke.

Die Polizei sucht nun nach den beiden Männern. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden (0351 483 22 33) entgegen.

Bild der Verwüstung: Der Täter hat Schmuck-Halterungen umgehauen.
Bild der Verwüstung: Der Täter hat Schmuck-Halterungen umgehauen.  © Hermann Tydecks
Der Juwelier ist derzeit abgesperrt.
Der Juwelier ist derzeit abgesperrt.  © Hermann Tydecks
Auch Spürhunde kommen zum Einsatz.
Auch Spürhunde kommen zum Einsatz.  © Ove Landgraf