Reed will im Februar wieder mit den Dresdner Eislöwen spielen

Gestützt vom Mannschaftsarzt und
Kapitän René Kramer (l.) verließ Harrison
Reed Ende Oktober das Eis.
Gestützt vom Mannschaftsarzt und Kapitän René Kramer (l.) verließ Harrison Reed Ende Oktober das Eis.  © Enrico Lucke

Dresden - Zwei Spiele, zwei Tore - das Comeback von Harrison Reed im Eislöwen-Dress war überragend.

Doch gleich im zweiten Spiel gegen die Löwen aus Frankfurt brach sich der Stürmer den linken Knöchel. Acht Wochen ist dies her. Gestern hat der 29-Jährige die Reha begonnen und ein klares Ziel vor Augen.

"Ich will Ende Februar wieder ein paar Spiele bestreiten, um im März richtig fit für die Play-offs zu sein", so der Stürmer. Genau darauf hat Physiotherapeut René Wallner von MaiPhysio das Programm für die nächsten Wochen ausgerichtet.

"Vergangene Woche ist die Schraube rausgekommen. Jetzt können wir anfangen mit Radfahren, Intervall- und ganz viel Stabi-Training", so Wallner.

"Im Januar folgt eine ambulante drei- bis vierwöchige Reha und danach geht's mit dem spezifischen Eishockey-Training los."

Harrison Reed trainiert auf diesem Gerät
die Kraft. Er muss sich unter Aufsicht von
Physiotherapeut René Wallner hochdrücken und anschließend gegen den Druck
wieder in die Hocke nach unten bewegen.
Harrison Reed trainiert auf diesem Gerät die Kraft. Er muss sich unter Aufsicht von Physiotherapeut René Wallner hochdrücken und anschließend gegen den Druck wieder in die Hocke nach unten bewegen.  © Enrico Lucke

Für Reed alles andere als ein straffes Programm. "Für meinen Kopf ist es besser, dass ich selbst etwas machen kann, um fit zu werden", gesteht der Kanadier.

"Zuletzt brauchte ich immer die Hilfe von anderen - zum Beispiel durch Massagen, damit die Schwellung im Sprunggelenk weggeht." Gestern sah man noch deutlich den Unterschied zwischen dem linken und dem rechten Knöchel. Ersterer war doppelt so dick.

Einen kleinen Vorteil hat die Verletzung. Reed kann die Weihnachtszeit in Ruhe ohne die vielen Spiele und Reisen verbringen. "Ich habe viel Zeit für meine Familie, die Schwiegereltern sind auch da", verrät der Stürmer.

"Aber bei den Heimspielen werde ich das Team moralisch in der Halle unterstützen."

Auf der Matte
wird die Stabilität
des linken
Sprunggelenks
von Harrison
Reed verbessert.
Auf der Matte wird die Stabilität des linken Sprunggelenks von Harrison Reed verbessert.  © Enrico Lucke

Titelfoto: Enrico Lucke


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