Wo kommt's her? Dresden hat zig Millionen Euro mehr als erwartet

Will trotz sprudelnder Millionen sparsam bleiben: Finanzbürgermeister Peter Lames (53, SPD).
Will trotz sprudelnder Millionen sparsam bleiben: Finanzbürgermeister Peter Lames (53, SPD).  © Ove Landgraf

Dresden - In den nächsten Wochen stellt das Rathaus die Weichen für den kommenden Doppelhaushalt 2019/20. Jetzt ist klar: Dresden hat dafür deutlich mehr Geld zur Verfügung als bisher gedacht.

Der Hauptgrund dafür: Die Gewerbesteuereinnahmen sprudeln wie noch nie. 2017 hat Dresden allein damit fast 350 Millionen Euro eingenommen, 105 Millionen mehr als gedacht. Weil Zuweisungen von Freistaat wegfallen, bleibt unterm Strich ein Plus 75,1 Millionen Euro bis 2019.

Danach sieht es noch besser aus. Für 2020 rechnet Finanzbürgermeister Dr. Peter Lames (53, SPD) mit einem Plus von 43,5 Millionen Euro, im folgenden Jahr sogar mit 90,2 Millionen Euro Mehreinnahmen.

"In guten Zeiten wird der Haushalt verdorben. Ich ermahne alle Stadträte, sparsam Geld auszugeben", versucht Lames die Millionen zusammenzuhalten.

Risiken sieht der Kämmerer unter anderem durch offene Gerichtsverfahren (Marina Garden) oder beim Großprojekt "Rathaus Ferdinandplatz".


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