Besser als die Münchner Wiesn! So wird der Sachsen-Tag in Riesa

Dresden/Riesa - An Selbstbewusstsein fehlt es schon mal nicht: Riesa rüstet sich für den "Tag der Sachsen" vom 6. bis 8. September. Die Riesensause soll "Wie die 'Wiesn'. Nur besser" werden, so das Motto zum größten Volksfest im Freistaat.

Zuletzt gastierte der Tag der Sachsen 1999 in Riesa - hier der Festumzug zum Abschluss.
Zuletzt gastierte der Tag der Sachsen 1999 in Riesa - hier der Festumzug zum Abschluss.  © dpa/Matthias Hiekel

Was das Bier genau kosten wird, wird aber noch nicht verraten. "Unser Anspruch ist einfach eine große Sause in Riesa", so Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (42, CDU).

Riesa war bereits 1999 Ausrichter - mit einem Besucherrekord von 500.000 Besuchern, wie es stolz heißt. Auch wenn dies wohl nicht mehr zu schaffen ist, rechnet der OB mit viel Zuspruch. Immerhin habe die Stadt ja ICE-Anschluss.

"Wir sind in allerbester Feierlaune und schon mittendrin im Jubiläumsjahr", so der OB. Die 31.000-Einwohner-Stadt feiert dieses Jahr 900 Jahre Ersterwähnung. Das soll sich auch beim Fest widerspiegeln.

Wie die Stimmung dann sein wird, bleibt abzuwarten: Der Sachsentag findet eine Woche nach der Landtagswahl statt. Ausgang völlig offen. "Ich glaube nicht, dass der Tag der Sachsen davon überschattet wird", so Müller.

Bisher haben sich 213 Vereine und Gruppen angemeldet. Die Besucher können sich auf Themenmeilen sowie einen Rummelplatz vor der Sachsenarena freuen. Am Fest-Samstag gibt es ein großes Feuerwerk, den Abschluss bildet am Sonntag der traditionelle Festumzug.

Aus kommunalen Mitteln bekommt die Stadt 700.000 Euro Fördergelder, der Freistaat gibt für Sicherheit und Projektbüro 100.000 Euro.

Braumeister Gunter Spies (54) ist der Riese von Riesa - und damit auch das Maskottchen vom 28. Tag der Sachsen. OB Marco Müller (42, CDU) zeigt die eigens entworfene Festmedaille.
Braumeister Gunter Spies (54) ist der Riese von Riesa - und damit auch das Maskottchen vom 28. Tag der Sachsen. OB Marco Müller (42, CDU) zeigt die eigens entworfene Festmedaille.  © Petra Hornig

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