Riesennachfrage beim Sozialticket: Rathaus muss viel nachschießen

Dresden - Mit dem Dresden-Pass können Einwohner mit geringem Einkommen kostengünstig Kultureinrichtungen besuchen und günstiger Bahn fahren.

Immer mehr Geringverdiener in Dresden nutzen ein Sozialticket.
Immer mehr Geringverdiener in Dresden nutzen ein Sozialticket.  © DPA

Weil so viele Dresdner das DVB-Angebot "Sozialticket" nutzen, muss die Stadt jetzt Geld nachlegen.

Die Monatskarte im Abo kostet als Sozialticket nur die Hälfte des regulären Preises von 61,50 Euro. Eingeführt wurde das Ticket Ende 2015. Damals gab es knapp 7 000 Nutzer.

Im Folgejahr waren es im Schnitt schon 12 000 pro Monat. Im Mai 2018 kauften 15 434 Personen das Günstig-Ticket.

Die Kosten dafür belaufen sich auf voraussichtlich 2,41 Millionen Euro am Ende dieses Jahres. Gerechnet hatte die Verwaltung bei den Haushaltsplanungen mit 819.000 Euro weniger.

Das fehlende Geld muss jetzt nachträglich zusammengekratzt werden. Die Verwaltung will dafür nicht ausgegebenes Wohngeld nutzen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Titelfoto: DPA


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