Robotron-Abriss: Rathaus droht großer Ämterumzug

Die Stadt prüft, was mit dem Gebäude passieren soll.
Die Stadt prüft, was mit dem Gebäude passieren soll.  © Petra Hornig

Dresden - Noch prägt das markante Robotron-Gebäude die Ecke Grunaer/St. Petersburger Straße. Doch jetzt mehren sich die Anzeichen für einen Abriss. Das wiederum würde die Verwaltung vor echte Herausforderungen stellen.

Derzeit sind in dem Ex-Robotronbau unter anderem das Umweltamt und Teile des Straßen- und Tiefbauamtes untergebracht. Nach einem möglichen Abriss müssten für diese Behördenteile neue Unterkünfte gesucht werden.

Eine Option: Der Neubau eines neuen Technischen Rathauses auf dem Ferdinandplatz. Seit dem Krieg eine riesige Brache gegenüber dem „Neuen Rathaus“, wird die Fläche derzeit als Autostellplatz genutzt. Die Stadt hat den Verkauf des kommunalen Grundstückes am Ferdinandplatz mittlerweile gestoppt.

Der alte Robotron-Bau „ist langfristig nicht mehr technisch tragfähig. Wir prüfen daher derzeit verschiedene Entwicklungsoptionen für den Standort“ bestätigt Christoph Wilhelm, Sprecher des Gebäudeeigentümers TLG. Heißt: Neben einem Abriss samt Neuentwicklung kommt für die TLG eigentlich nur noch ein Verkauf in Frage.

Sanieren will der Eigentümer nach derzeitigem Stand nicht.

Titelfoto: Petra Hornig


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