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Rotlicht-Report! Morgens Büro, Abends Escort-Girl

Dresden - Die Dresdnerin Mia (30) führt ein bizarres Doppelleben: Tagsüber arbeitet sie im Büro, abends ist sie das sexy Escort-Girl.
Escort-Girl Mia (30) begleitet in Dresden vermögende Männer bis ins Hotelzimmer. Es ist ihr Nebenjob, von dem kaum einer in ihrem persönlichen Umfeld weiß.
Escort-Girl Mia (30) begleitet in Dresden vermögende Männer bis ins Hotelzimmer. Es ist ihr Nebenjob, von dem kaum einer in ihrem persönlichen Umfeld weiß.

Dresden - „Mich hat noch nie ein Mann spüren lassen, dass ich eine gekaufte Frau bin und ihm zu Diensten sein muss.“ Mia (30) führt in Dresden ein bizarres Doppelleben.

Am Tag sitzt sie im Büro, prüft Anträge. Abends begleitet sie gutbetuchte Männer in die Oper, ins Kino, zum Essen, um sich ihnen dann hinzugeben. Sie schafft als Escort-Girl an.

Mia, wie sie sich nennt, ist studierte Betriebswirtin. Dass sie nebenbei jeden Monat mindestens 2500 Euro als gut gebuchtes Escort-Girl bei einer Begleitagentur verdient, davon ahnen ihre Kollegen nichts.

Doch allein wegen des Geldes prostituiere sie sich nicht.

„Ich habe mich lange damit befasst, bis ich mich einer guten Freundin anvertraut habe. Über sie kam der Kontakt zur Agentur. Mich reizt der Sex mit fremden Menschen und das Geld ist ein schöner Nebeneffekt“, sagt Mia.

Anschaffen in einem Bordell kam für sie nie in Frage. „Fließbandarbeit ist nichts für mich.“

Zu ihren Stammkunden gehören überwiegend Geschäftsleute zwischen 40 und 60 Jahren. Bei diesem Klientel spielt Geld eine untergeordnete Rolle. Denn sie sind bereit, Mias Stunden-Honorar von 150 Euro und noch mehr zu zahlen.

„Meist dauert ein Termin drei Stunden, beginnt in einem schicken Restaurant. Während des Essens erwartet der Kunde, dass ich ihm zuhöre und mitreden kann. Das setzt eine gewisse Bildung voraus. Dabei geht’s um mehr als nur Smalltalk. Privates ist aber absolut tabu.“

Aber nicht immer endet solch ein Termin beim Sex auf dem Hotelzimmer.

Mia: „Jüngst hatte ich einen Kunden, der stand darauf, mich zu fesseln ohne mich weiter zu berühren.

Wer Mia so sehen will, muss tief in die Tasche greifen. Die Gesellschaft des Escort-Girls kostet 150 Euro - die Stunde.
Wer Mia so sehen will, muss tief in die Tasche greifen. Die Gesellschaft des Escort-Girls kostet 150 Euro - die Stunde.

Ich sollte eine Stunde lang im Bett gefesselt liegen bleiben, das hilflose Opfer spielen während er mich einfach nur beobachtete. Sein Fetisch halt.“

Der große Wurf, ein Urlaub mit einem Kunden, war noch nicht dabei. Laut Mias Dresdner Agenturchef (50), der sich um neun Escort-Girls kümmert, kommt auch das vor. „Ein paar Tage Wellness im ,Tropical Islands‘ wird gerne gebucht. Das ist für die Mädels besonders lukrativ.“

Die meisten seiner Escort-Girls seien Studentinnen, die sich so ihr Leben finanzieren.

Auch für ihn ist das Escort-Geschäft lohnenswert: „Die Mädels werden auf dem Internet-Portal beworben, über uns gebucht und zu den Kunden gefahren. Vom Stunden-Honorar bleiben ihnen 90 Euro. Der Rest ist für unsere Dienstleistungen. Das ist fair.“

Wie lange Mia nebenbei noch anschaffen will, weiß sie nicht: „In meinem engsten Umfeld wissen zwei Menschen davon. Mein Freund gehört nicht dazu. Es bedarf viel Organisation, ihm alles zu verheimlichen - und einer Vertrauensperson, die mich im Fall der Fälle immer deckt.“

Mehr Infos unter: www.luxus-escort-dresden.de

Chemnitz: Drei Clubs und die sündige Lohrstraße

Im „Club Luna“ an der Leipziger Straße geht erst morgens um 6 Uhr das (Rot-)Licht aus.
Im „Club Luna“ an der Leipziger Straße geht erst morgens um 6 Uhr das (Rot-)Licht aus.

Von Ronny Licht

Das Rotlicht in Chemnitz erstrahlt meist in privaten Wohnungen. Nur drei größere Clubs gibt’s in der 240.000-Einwohner-Stadt.

Der renommierteste Sex-Tempel ist der „Club Luna“ an der Leipziger Straße 112. Bekannt wurde er als „Tabledancebar Paradise“, bevor das „Service- Angebot“ erweitert wurde. Auf drei Etagen bis hin zum luxuriösen „VIP-Club“ tanzen hier bis zu zwölf Damen.

Weitere Huren begleiten die Gäste in die oberen Etagen. Die Zimmer sind teilweise im Western-und Mexiko-Style eingerichtet.

Sündig geht’s auch in Altchemnitz zu: Hier residiert an der Paul-Gruner-Straße 111 der „Club Belin“. Die deutschen Betreiber haben die meist osteuropäischen Frauen auf drei Etagen im Haus verteilt.

Für die größere Brieftasche gibt’s den Club „Night [&] Day“ an der Friedrich-Schlöffel- Straße 2, nahe dem Autobahnkreuz Chemnitz.

Insgesamt arbeiten in Chemnitz rund 120 Liebesdamen.

Wohnungs-Prostitution ist weit verbreitet. Vor allem die Lohrstraße in Schlosschemnitz gilt als kleine „Meile“, auch auf dem Sonnenberg findet man viele Adressen. Ein Laufhaus mit Wanderhuren, die sich dort einmieten, gibt es noch an der Frankenberger Straße 197.

Fotos: Ove Landgraf (2), Haertelpress (1)

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