Aktion "Wiedereinzug": Sachsens FDP startet in den Landtagswahlkampf

Dresden - Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und ungewöhnlich künstlerischem Anspruch startet die sächsische FDP ihre Mission "Wiedereinzug in den Landtag".

Zastrow und Zastrow: Sachsens FDP-Chef (50) vor seinem Wahlkampfplakat.
Zastrow und Zastrow: Sachsens FDP-Chef (50) vor seinem Wahlkampfplakat.  © Steffen Füssel

"Unser Ziel sind 10 Prozent. Momentan liegen wir bei 5, 6, 7 Prozent. Da geht noch was", sagt Landes-Chef Holger Zastrow.

Der 50-Jährige ist Spitzenkandidat der Liberalen - und in dieser Funktion auch sein eigener Poster-Boy: Landauf, landab werden bald riesige Schwarz-Weiß-Plakate hängen.

Sie zeigen den entschlossen dreinblickenden Landesvorsitzenden Zastrow. Dazu gibt es jeweils einen Sinnspruch, der zunächst ein Problem aufwirft (Bürokratie, Blockaden usw.), dann aber die FDP als Kümmerer und Kämpfer präsentiert.

"Das ist die Startkampagne, weitere folgen", so FDP-Sachsen-General Torsten Herbst (45). Es würden insgesamt 600.000 Euro investiert.

Neben Plakatwänden wollen die Liberalen bevorzugt die Social-Media-Kanäle bespielen.

Analog gibt es Wahlkampftermine auf 50 Marktplätzen im Freistaat. Zastrow ist vier Tage lang leibhaftig mit dem Motorrad unterwegs.

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