Frauke Petry macht der CDU Avancen und bekommt Korb

Dresden - Neun Prozent der Sachsen könnten "sich vorstellen", 2019 bei der Landtagswahl die neue "Blaue Partei" von Frauke Petry (43) zu wählen, so eine Umfrage im Auftrag von "Bild". Die Ex-AfD-Chefin dient sich nun der CDU als möglicher Koalitionspartner an.

Frauke Petry (43), Chefin der "Blauen Partei", buhlt um die Gunst der CDU
Frauke Petry (43), Chefin der "Blauen Partei", buhlt um die Gunst der CDU  © DPA / Sebastian Kahnert

Wie berichtet, spricht Petry von einem nötigen "konservativen Korrektiv" für die neue Staatsregierung, um diese "abseits der Merkel-Linie auf einen bürgerlichen Kurs" zu zwingen.

Als Alternative zur SPD. Wen sie damit meint, ist klar: Ihre eigene Partei, die AfD-Abspaltung.

Und was sagt die Sachsen-CDU zu diesen Avancen? Eine Koalition mit der AfD hat CDU-Chef und Ministerpräsident Michael Kretschmer (43) wiederholt ausgeschlossen. Gestern wollte er sich nicht äußern.

CDU-Generalsekretär Alexander Dierks (30) zu TAG24: "Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, inwiefern sich die sogenannte ‚Blaue Partei‘ von der AfD unterscheidet. Deshalb stellt sich die Frage nach einer Koalition mit dieser Partei für uns nicht."


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