Schon wieder! Bus-Streik legt Verkehr in Teilen Sachsens lahm

Dresden - Nach zwei Warnstreiks im April legten schon wieder rund 2500 Mitarbeiter zehn regionaler Verkehrsgesellschaften ihre Arbeit nieder.

Auch in Dresdner streikten Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsservicegesellschaft (DVS), die sonst Busse steuern.
Auch in Dresdner streikten Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsservicegesellschaft (DVS), die sonst Busse steuern.  © dpa/Sebastian Kahnert

Bus- und Straßenbahnfahrer streikten 24 Stunden lang bis Mittwochnacht zwei Uhr. In Dresden waren zahlreiche Fahrgäste betroffen, da etliche Busse (etwa die Linien 73, 74, 75, 86, 88) überhaupt nicht fuhren.

In weiten Teilen Sachsens gab es Einschränkungen und Verspätungen im regionalen Linienverkehr. Viele Kinder und Jugendliche aus kleinen Ortschaften hatten quasi Schulfrei.

Heute findet die nächste Verhandlungsrunde statt. Die Gewerkschaft ver.di fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN) einen höheren Stundenlohn (von aktuell 12,30 auf 15,66 Euro) und mehr Gehalt für Azubis. Der AVN strebe ein "bezahlbares Tarifergebnis" an, teilte der Verband mit.

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Übrigens: In Dresden konnten Fahrgäste auch die Elbe nicht queren. Ausnahme war die Fähre in Kleinzschachwitz, wo ein DVB-Fahrer einsprang.

Einige verpassten so auch die "Befreiung" der Pillnitzer Kamelie. Die wurde am gestrigen Mittwoch aus ihrem Winterquartier entlassen, das schützende Glashaus entfernt.

Betroffen war auch die Autofähre am Schloss Pillnitz, die am gestrigen Mittwoch nicht ablegte.
Betroffen war auch die Autofähre am Schloss Pillnitz, die am gestrigen Mittwoch nicht ablegte.  © Holm Helis
Die prächtige Kamilie wurde aus ihrem Winterquartier befreit.
Die prächtige Kamilie wurde aus ihrem Winterquartier befreit.  © Holm Helis

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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