Buß- und Bettag in Sachsen: SPD-Chef Dulig will Bürger finanziell entlasten

Dresden - Alle freuen sich im November über einen zusätzlichen Feiertag in Sachsen. Doch den finanziert jeder Sachse aus eigener Tasche. Möglicherweise nicht mehr lange.

Nur in Sachsen ist der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag.
Nur in Sachsen ist der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag.  © dpa/Monika Skolimowska

Derzeit laufen Beratungen zu einem entsprechenden Antrag im Bundesrat. Nur die Sachsen zahlen monatlich einen erhöhten Pflegekostenbeitrag, nämlich 0,5 Prozent mehr ihres Brutto-Gehalts.

Bei einem Einkommen von 3100 Euro monatlich fallen so 190 Euro im Jahr an. Damit finanzieren die Sachsen den Buß- und Bettag.

"Weg mit dem höheren Beitrag", fordert nun SPD-Landes-Chef Martin Dulig (44). Der freie Tag sei inzwischen durch die Zahlungen "überkompensiert".

Im zuständigen sächsischen Sozialministerium, geführt von Barbara Klepsch (53, CDU), weiß man allerdings noch nichts.

Martin Dulig (44, SPD) will die Sachsen entlasten.
Martin Dulig (44, SPD) will die Sachsen entlasten.  © Imago

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