Darum muss der Altmarkt erneut aufgerissen werden

Dresden - Der Altmarkt wurde erst vor zehn Jahren für zehn Millionen Euro komplett umgebaut und ist trotzdem schon wieder kaputt: Weil Regenwasser durchsickerte und Leitungen beschädigte, muss Dresdens wichtigster Platz schon wieder gesperrt und erneuert werden.

Der erneute Umbau des Altmarkts soll von März 2020 bis August 2021 dauern. Für den Striezelmarkt soll es einen Baupause geben.
Der erneute Umbau des Altmarkts soll von März 2020 bis August 2021 dauern. Für den Striezelmarkt soll es einen Baupause geben.  © Steffen Füssel

Das 2008 verlegte Drainage-System funktioniert nicht mehr richtig. Die Rohre im Erdboden nehmen zu wenig Wasser auf, was zu hoher Durchfeuchtung führte, auch die Tragfähigkeit gefährdet. Außerdem stehen die Striezelmarkt-Hütten seit 2009 nicht mehr wie früher linear in Reihen, was zu Kabel-Chaos und Stolperfallen führte.

Auch das Stromnetz war den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gewachsen. All diese Probleme sollen nach dem Umbau behoben sein. Ab März 2020 beginnen die Arbeiten, sollen 14 Monate dauern.

Extra für den Striezelmarkt wird von Oktober bis Februar eine Bau-Pause eingelegt: "Wir werden eine Asphaltdecke aufbringen, damit die Marktfläche in der Weihnachtszeit bespielbar ist", erklärt Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (63).

Frühjahrs- und Herbstmarkt müssen auf den Neumarkt umziehen, Veranstaltungen des Stadtfestes werden verlegt (ans Hotel Maritim und Kongresszentrum).

August 2021 soll alles fertig sein. Sechs Millionen Euro Kosten sind eingeplant, das letzte Wort hat der Stadtrat.

Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (63) verkündete am gestrigen Mittwoch die Umbau-Pläne der Stadtverwaltung.
Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (63) verkündete am gestrigen Mittwoch die Umbau-Pläne der Stadtverwaltung.  © Steffen Füssel

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