Drama um "Kevin": Mechaniker zeigen Herz für geretteten Kater!

Dresden - Es sah zunächst wie eine gewöhnliche Autopanne aus – und wurde dann zum Tier-Drama: Der sechs Wochen alte Kater Kevin klemmte im Motor eines Sportwagens fest. Schwerverletzt konnte er befreit werden. Jetzt päppelt Retter Peter Thomas (44) die kleine Samtpfote wieder auf.

Werkstatt-Leiter Peter Thomas (44) mit dem geretteten Kater Kevin.
Werkstatt-Leiter Peter Thomas (44) mit dem geretteten Kater Kevin.  © Norbert Neumann

Der Hyundai-Fahrer wusste nicht, wie ihm geschah: Während der Fahrt kochte plötzlich der Motor seines Autos. Also fuhr er rechts ran, verständigte das Autohaus Ronny Wacke in Oschatz. Der herbeigerufene Abschleppdienst hörte ein leises Wimmern aus dem Motorraum.

Als die Mechaniker in der Werkstatt nachschauten, machten sie die schreckliche Entdeckung: Zwischen Wasserpumpe und Riemenscheibe steckte ein winziges, weißes Kätzchen! Sofort versuchten vier Monteure, das blutende Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Nach etwa einer Stunde war die kleine Fellnase endlich frei - wenn auch schwer verletzt! Dann ging's in die Tierklinik.

"Die Ärztin wollte Kevins linkes Hinterbein retten", erzählt Werkstattleiter Peter Thomas. Aber schnell war klar: Es muss amputiert werden. Auch ein Stück vom Schwanz musste ab. Um die Tierarzt-Kosten (550 Euro) zu bezahlen, legten die Autohaus-Mitarbeiter zusammen, sammelten so schon 300 Euro.

Vom Besitzer des sechs Wochen alten Katers fehlt jede Spur. Also nahm Peter Thomas die Baby-Katze bei sich auf. "Kevin bekommt noch Schmerzmittel, sitzt noch viel im Körbchen" so der Kfz-Mechaniker. "Aber er kommt gut zurecht und ist auch sehr verschmust." Wieder hergeben würde der tierliebe Mann aus Wermsdorf das weiße Rassekätzchen nicht mehr.

Die Mitarbeiter vom Autohaus Wacke (Filialen in Luppa, Oschatz und Riesa) steuerten schon 300 Euro für die Tierarzt-Kosten bei.
Die Mitarbeiter vom Autohaus Wacke (Filialen in Luppa, Oschatz und Riesa) steuerten schon 300 Euro für die Tierarzt-Kosten bei.  © Norbert Neumann

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