Aschenbrödel-Drama: Kommt es zum Happy End?

Dresden – Diesen wenig märchenhaften Abgang hat Aschenbrödel nun wirklich nicht verdient. Noch immer warten tausende Ticket-Käufer für die ausgefallene Märchenarena-Show auf die Rückerstattung des Geldes.

Pavel Trávníček, der junge Prinz (F.u.) aus dem Film, sollte in der Märchenshow den König spielen (F.o.).
Pavel Trávníček, der junge Prinz (F.u.) aus dem Film, sollte in der Märchenshow den König spielen (F.o.).  © Imago/POP-EYE

Immerhin will der Veranstalter bis Ostern kommunizieren, wie er den Schlamassel lösen will.

Im Januar ging "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" als Musical auf Deutschland-Tour. Doch bis nach Leipzig oder zur Dresdner Energie-Verbund-Arena kam der Tross gar nicht.

Denn beim Zwischenstopp in Stuttgart musste die ganze Tournee abgesagt werden, weil die Miete nicht vorab bezahlt wurde.

Martin Purwin vom Veranstalter Icestorm räumte jetzt gegenüber TAG24 den Grund für die Tour-Absage ein: Obwohl bereits 40.000 Karten verkauft waren, hielt der Tickethändler Eventim die Einnahmen (etwa 1 Million Euro) zurück. Die Absprachen seien nicht eingehalten worden.

Inzwischen arbeiten Icestorm und Eventim gemeinsam an einer außergerichtlichen Lösung des Karten-Desasters, die noch bis Ostern präsentiert werden soll.

Ziel: Das Märchen mit Aschenbrödel soll zu Weihnachten einen Neustart wagen.

Wegen ungesicherter Finanzen musste die Tour abgebrochen werden, bevor sie die Energie-Verbund-Arena Dresden erreichte.
Wegen ungesicherter Finanzen musste die Tour abgebrochen werden, bevor sie die Energie-Verbund-Arena Dresden erreichte.  © Imago/Volker Preußer