Er hat wieder zugestochen! Rolli-Fahrer verurteilt

Dresden - Schon wieder musste Roberto R. (59) wegen einer Messerstecherei vor Gericht: Weil er seinen Saufkumpan Patrick Z. (34) ein Messer in die Seite rammte, musste er sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Roberto R. (59) wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt.
Roberto R. (59) wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt.  © Holm Helis

Dabei kassierte der Rollstuhlfahrer bereits 2009 zwei Jahre auf Bewährung, weil er einen anderen Trinkbruder mit dem Messer fast getötet hätte.

Roberto R. hat es nicht einfach: Bei einem Unfall vor Jahrzehnten verlor der Matrose beide Beine, begann regelmäßig zu trinken und geriet fortan laufend mit dem Gesetz in Konflikt. Dann stach er wieder zu: Bei einem Saufgelage in seiner Küche rammte er nach 21 Uhr seinem Nachbarn Patrick Z. ein Messer in die Seite, der Mann konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

"Was macht der auch in meiner Wohnung?", blafft er. "Ich wollte das nicht, weiß nicht, wie das passiert ist." So richtig klären, warum das Opfer und ein weitere Saufkumpan in Robertos Küche waren, konnte das Gericht nicht. Alle waren betrunken, gaben unterschiedliche Geschichten zu Protokoll.

Ein Motiv für die Bluttat lieferte keine davon. Roberto kam nochmal mit einem Jahr und fünf Monaten auf Bewährung davon.


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