Sachsen hat bald ein Terrorabwehr-Zentrum





Im neuen Terrorabwehrzentrum wird auch der Kampf gegen Cyber-Kriminalität 
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Im neuen Terrorabwehrzentrum wird auch der Kampf gegen Cyber-Kriminalität geführt.  © Thomas Türpe

Dresden - Countdown für das neue sächsische Terrorabwehrzentrum. „Am 1. Oktober wird der Schalter umgelegt“, so Innenminister Markus Ulbig (53, CDU). Am Dienstag meldete er im Landeskabinett Vollzug.

Das Zentrum wird in Dresden angesiedelt - mit Außenstellen in den Polizeidirektionen. Es bündelt alle bisher verteilt organisierten Abwehraktivitäten. Dafür werden das Operative Abwehrzentrum (OAZ) und der Polizeiliche Staatsschutz unter einem Dach vereint.

Es gibt mehr Personal. Dieses „Dach“ ist die Abteilung 5 des Landeskriminalamtes. Name der Super-Behörde: Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ). Chef wird Kriminaldirektor Maik Mainda (52). Er hat unter anderem Erfahrungen als Kripochef in Dresden gesammelt.

Beim PTAZ sind alle Spezialisten für politisch motivierte Kriminalität, also für Links- und Rechtsextremismus, vereint. Aber auch Fachleute für Islamismus und kriminelle Ausländer.





Maik Mainda (52).
Maik Mainda (52).  © Thomas Türpe

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