Ihre beiden Dobermänner bissen Passanten: Jetzt muss das Frauchen blechen

Dresden - Weil ihre Dobermänner immer wieder nach Passanten schnappten, muss Petra K. (62) jetzt 5750 Euro Strafe zahlen. Dazu verdonnerte der Amtsrichter die Fotografin, die zusätzlich Schmerzensgeld zahlen muss.

Petra K. (62) muss nun Strafe zahlen. Ihre Dobermänner darf sie behalten.
Petra K. (62) muss nun Strafe zahlen. Ihre Dobermänner darf sie behalten.  © Ove Landgraf

"Pico" und "Topo" schnappten in der Dresdner Heide immer wieder nach Leuten. Sogar ein fünfjähriges Mädchen wurde angegriffen (TAG24 berichtete). "Die Leute wurden von ihren Hunden aus heiterem Himmel überfallen!", konstatierte der Richter, der der Verurteilten "Dreistigkeit, Unverfrorenheit und Gefühlskälte" vorwarf.

Denn die Hunde-Besitzerin hatte hernach auch noch falsche Daten angegeben oder die Opfer einfach stehen lassen.

"Seit einem Beißvorfall von 2014 hätten Sie gewarnt sein müssen. Es sind ihre Hunde und sie haben dafür zu sorgen, dass nichts passiert", so der Richter weiter, der Petra K. auch vorwarf, sich nicht mal im Gericht bei den Opfern entschuldigt zu haben.

Ihre Hunde hat die Dame übrigens immer noch. "Pico", inzwischen als gefährlich eingestuft, ist gechipt, beide müssen außerhalb des Grundstückes im Erzgebirge Maulkorb tragen.

Petra K. erklärte lediglich: "Das sind zwei Rüden aus dem selben Wurf. Das ist immer schwierig, aber sie sind mir ans Herz gewachsen."

Dobermänner sind schöne, aber nicht ganz ungefährliche Hunde.
Dobermänner sind schöne, aber nicht ganz ungefährliche Hunde.  © imago images/ xxx

Mehr zum Thema Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0