Tagebauschäden in der Lausitz: Was tun bei Leag-Pleite?

Dresden - Die Kohleländer Sachsen und Brandenburg verlangen vom Tagebaubetreiber Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) Nachbesserungen beim Konzept zu den Folgekosten der Braunkohleförderung.

Blick auf die Förderbrücke F60 im Braunkohlentagebau in Nochten (Sachsen). Wenn die Kohleförderung hier ausläuft, muss das ganze Gebiet aufwendig renaturiert werden
Blick auf die Förderbrücke F60 im Braunkohlentagebau in Nochten (Sachsen). Wenn die Kohleförderung hier ausläuft, muss das ganze Gebiet aufwendig renaturiert werden  © DPA

Wie ihr Konzept zur Renaturierung der Lausitzer Tagebaulandschaften aussieht, das gibt die Leag öffentlich noch nicht preis.

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium teilte jedoch schon mit, dass "erforderliche Nachbesserungen" angefordert wurden.

Vor allem Grüne und Linke in den Landtagen hatten immer wieder Klarheit über die Folgekosten des Braunkohletagebaus in der Lausitz eingefordert. Sie wollen wissen, wer im Fall einer Pleite der Leag die Kosten der Renaturierung bezahlt.

Der frühere Betreiber Vattenfall hatte beim Verkauf des Lausitzer Braunkohlegeschäftes an Leag zwar etwa 1,7 Milliarden Euro für die Rekultivierung übergeben.

Das Geld haben sich die Länder aber noch nicht gesichert.


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