Polizei klärt auf: So reagiert Ihr bei Überfällen richtig!

Dresden - Die Polizei setzt auf Prävention zum Mitmachen! Unter dem Titel "Sicher durch Dresden – Körpersprache und Verhaltenstraining" startet die Polizeidirektion Dresden ihre neue Veranstaltungsreihe unter dem Motto: "Wissen bringt Sicherheit".

Polizeioberkommissarin Heike Matschke (42) lässt sich gerade in der Straßenbahn überfallen.
Polizeioberkommissarin Heike Matschke (42) lässt sich gerade in der Straßenbahn überfallen.  © Christian Juppe

Hintergrund ist das schwindende subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen, trotz Rückgangs der Kriminalität.

Hoch her ging es am gestrigen Donnerstag bei der Vorstellung, die die Dresdner am 1. November (18 Uhr) erwartet.

Polizeihauptmeister Jan Wittmann (42) von der Abteilung Prävention ließ Anbagger- und Diebstahlsituationen in der Straßenbahn nachspielen und erklärte richtige und falsche Art der Kommunikation, die nur zu 30% verbal ist und sich ansonsten in der Körpersprache ausdrückt.

Der Rücken an der Wand ist allemal besser, als sich vom Lüstling nur einfach wegzudrehen. Aber auch wie man effektiv Hilfe von Mitfahrenden einfordert oder seine Tasche schützt, wurde erlernt. "Das wichtigste ist, die Situation zu erkennen, zu beurteilen und zu handeln", sagt Wittmann. "Handeln ist nie ein Fehler."

Dass die Dresdner bei den Rollenspielen selbst ran müssen, ist gewollt: "Aus Fehlern, die ich selbst gemacht habe, lerne ich", sagt Polizeipräsident Horst Kretzschmar (58).

Anmelden zur Auftaktveranstaltung können Sie sich telefonisch unter 0351/652 436 90 oder per E-Mail unter: wissen-bringt-sicherheit.pd-dresden@polizei.sachsen.de

Polizeipräsident Horst Kretzschmar (58) setzt darauf, das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken.
Polizeipräsident Horst Kretzschmar (58) setzt darauf, das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken.  © Christian Juppe

Titelfoto: Christian Juppe

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