So oft werden Dresdens Retter Opfer von Gewalt

Dresden - Sie wollen Verletzten helfen, doch sie geraten auch selbst immer wieder ins Visier: Seit drei Jahren werden Angriffe auf den Dresdner Rettungsdienst zwar erfasst, aber die tatsächliche Anzahl der Angriffe ist unbekannt.

Rund 40 Mal im Jahr kommt es zu Übergriffen auf Rettungskräfte.
Rund 40 Mal im Jahr kommt es zu Übergriffen auf Rettungskräfte.

"Wir haben, seit wir die Daten erheben, jedes Jahr rund 40 Vorfälle", sagt Dresdens Feuerwehr-Chef Andreas Rümpel (60).

"Dabei bleibt die Zahl weitgehend konstant." Die Großzahl der Attacken stammt von Betrunkenen, Drogensüchtigen oder psychisch Kranken. "Die Kollegen können mit ihren Tablets Übergriffe registrieren", so Rümpel.

"Aber nicht jeder tut das, wir gehen da von einer Dunkelziffer aus. Letztendlich ist die Zahl aber unerheblich, weil jeder einzelner Übergriff zu viel ist."

Bei den Feuerwehrmännern gibt es keine Statistik, aber auch hier kommt es zu Angriffen und Beschimpfungen.

Immer wieder werden Rettungskräfte Opfer von Gewalt.
Immer wieder werden Rettungskräfte Opfer von Gewalt.  © DPA

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