Wohin mit den Radlern beim Ski-Weltcup? Stadt verspricht kürzere Umleitung

Dresden - Die Linke lässt beim von ihr abgelehnten Ski-Weltcup am Elbufer nicht locker. Weil lange keine Umleitung für Radler bekannt war, schlug die Partei Alarm. Die Stadt reagierte prompt.

Anfang 2019 trifft sich die Langlauf-Weltelite wieder in Dresden. Die Umleitung des Elberadwegs ist nun klar.
Anfang 2019 trifft sich die Langlauf-Weltelite wieder in Dresden. Die Umleitung des Elberadwegs ist nun klar.

Rückblick: Der Weltcup im vergangenen Winter erfüllte die Erwartungen von Fans, Ausrichtern und Sportlern. Kritik gab es hingegen vom ADFC.

Weil große Teile des Königsufers gesperrt waren, wurde der Elberadweg umständlich und nicht ungefährlich umgeleitet.

Auf eine Anfrage von Linken-Stadtrat Norbert Engemaier (36) nach der Umleitung für den nächsten Weltcup hatte OB Dirk Hilbert (47, FDP) vergangene Woche geantwortet: "Es sind noch abschließende Abstimmungen notwendig."

Engemaier befürchtete eine erneute Gängelung von Radfahrern und machte das Problem am Donnerstag öffentlich.

Die Reaktion der Stadt: "Wir haben die Kritik und Hinweise des Vorjahres ernst genommen und freuen uns sehr, dass die Umleitungsempfehlung nun deutlich kürzer ist", so Straßen- und Tiefbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (63).

Die Umleitung führt entlang von Staudengarten und Staatskanzlei und dauert statt 27 nur 17 Tage.


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