Philip Morris stoppt vorerst Bauarbeiten in Dresden

Dresden - Vor exakt einem Jahr verkündete der US-Tabakriese Philip Morris eine neue Millioneninvestition in Dresden - eine neue Fabrik für Heet-Tabaksticks. Doch jetzt steht das Projekt plötzlich wieder auf der Kippe!

Der damalige Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Philip Morris-Chefin Stacey Kennedy waren vor einem Jahr noch in Feierlaune. Doch die Bauvorbereitungen wurden gestoppt.
Der damalige Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Philip Morris-Chefin Stacey Kennedy waren vor einem Jahr noch in Feierlaune. Doch die Bauvorbereitungen wurden gestoppt.  © Norbert Neumann, Petra Hornig

Etwa 275 Millionen Euro sollten investiert und 500 neue Jobs nahe des Flughafens geschaffen werden, verkündete im Juni 2017 die damalige Philip-Morris-Chefin Stacey Kennedy - Produktionsstart sollte April 2019 sein. Doch die Bauvorbereitung wurde kurzfristig gestoppt.

"Wir pausieren und führen eine Neubewertung der Produktionskapazitäten in allen Werken durch, um den besten Zeitpunkt für eine Investition zu finden", so Sprecher Volker Winkel zu TAG24. Denn die Kapazitäten für die Heet-Tabaksticks seien weltweit durch den Umbau bestehender Fabriken stark gestiegen.

Bis wann entschieden werden soll, ob die Fabrik in Dresden gebaut wird, ist unklar. Die Tabaksticks sind für das elektronische Rauchgerät IQOS vorgesehen. Dabei wird der Tabak nicht verbrannt, sondern nur erhitzt.

Der Marlboro-Hersteller betreibt bereits die f6-Cigarettenfabrik in Dresden. Hier gäbe es keine Auswirkungen.


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