Respekt! Diese zwei Sachsen wagen den Radler-Wahnsinn

Sonst fährt Matthias Reinfried (42) eher „normale“ Radrennen, aber: „Ich habe 
den Startplatz als Geschenk zu meinem 40 Geburtstag bekommen.“
Sonst fährt Matthias Reinfried (42) eher „normale“ Radrennen, aber: „Ich habe den Startplatz als Geschenk zu meinem 40 Geburtstag bekommen.“  © Michael Baerisch

Dresden - Zwei Dresdner Extremsportler wollen es Samstag gewinnen: Das inoffiziell härteste Eintages-Radrennen der Welt. Beim „Race across the Alps“ (RATA) durch Tirol sind an einem Tag 533 km und zwölf Alpenpässe mit 13 600 Höhenmeter Anstieg zu bewältigen.

Während in Chemnitz die Deutschen Straßenmeisterschaften der Radprofis ausgetragen werden, kämpfen in den Alpen die zwei Dresdner Extremsportler Robert Petzold (28) und Matthias Reinfried (42) um die Alpen-Krone. Eine Herausforderung, welche mit vier Bergetappen der Tour de France zu vergleichen ist – nur eben an einem Tag.

Beste Chancen hat der 24-Stunden-Höhenmeter-Weltrekordhalter Robert Petzold. Er konnte schon die beiden letzten RATA Austragungen - Start und Ziel im österreichischen Nauders - gewinnen. Benötigte dafür rund 21 1/2 Stunden.

Petzold zu den Schwierigkeiten: „Auf den Pässen hat es 5 Grad, im Tal 30 Grad. Das muss man erst einmal verkraften.“ Matthias Reinfried vom Dresdner Radverein Picardellics konnte aus seiner ersten Teilnahme im letzten Jahr mitnehmen: „Das Wichtigste ist die Ernährung.“ Selbstgemischte isotonische Getränke nach Geheimrezept, Bananen, Waffeln und auch mal ein Riegel.

Warum sie sich das antun? Robert Petzold lacht: „Ich liebe einfach die langen Kanten.“ Informationen: www.raceacrossthealps.at

Robert Petzold (28) hat nach dem Start im österreichischen Nauders gut 
lachen. Er hat den Höllenritt durch die Alpen schon zweimal gewinnen 
können.
Robert Petzold (28) hat nach dem Start im österreichischen Nauders gut lachen. Er hat den Höllenritt durch die Alpen schon zweimal gewinnen können.  © DPA

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