Schmuddel-Prognose für Sachsen: So wird das Wetter zwischen den Jahren

Dresden - Nachdem es in höheren Lagen Sachsens die erhoffte weiße Weihnacht gab (TAG24 berichtete), bleibt es in den kommenden Tagen im Freistaat ungemütlich und grau.

In weiten Teilen Sachsens bleibt es mild und trüb.
In weiten Teilen Sachsens bleibt es mild und trüb.  © Screenshot wetter.de, 123RF (Montage)

Setzt sich im Laufe des zweiten Weihnachtsfeiertages feuchte und allmählich wieder mildere Luft durch, wird es auch an den Tagen zwischen den Jahren nicht wirklich winterlich kalt.

Am Donnerstag steigen die Höchsttemperaturen laut Deutschem Wetterdienst auf sieben bis neun Grad, im Bergland vier bis sieben Grad an. Es bleibt bewölkt, Niederschlag fällt aber kaum.

Auch am Freitag sind die Aussichten trocken, es wird jedoch wieder etwas kälter mit Temperaturen von maximal fünf bis sieben Grad, im Bergland ein bis fünf Grad.

In der Nacht auf Samstag kann es zeitweise etwas regnen. Das Wochenende fällt ebenfalls bewölkt und vereinzelt regnerisch aus. In den Bergen kann es Schnee geben. Die Temperaturen ändern sich kaum.

"Vom Winterwetter fehlt zumindest derzeit bis ins neue Jahr hinein jede Spur", kommentiert der Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) die aktuelle Lage.

Winterwetter in Europa

Wer richtiges Winterwetter sucht, wird in Europa woanders fündig - so zum Beispiel Nordgriechenland: Dort erlebten die Menschen erstmals seit 1992 ein Weihnachtsfest mit Schnee.

In der Region der Orte Florina, Kozani und Trikala gab es einen Temperatursturz von mehr als 16 Grad binnen weniger Stunden, wie das zuständige meteorologische Amt (ENY) mitteilte.

Die meisten Straßen seien im Norden des Landes nur mit Schneeketten befahrbar, hieß es im Staatsfernsehen. Die Kältewelle mit Temperaturen bis zu minus 15 Grad soll noch bis Freitag andauern.

Auch in vielen Regionen Russlands gibt es reichlich Schnee. In der Hauptstadt Moskau wuchs die Schneedecke auf 30 Zentimeter, wie aus Daten des Wetterdienstes hervorging.

In Westsibirien sank das Thermometer am Dienstag auf minus 40 Grad, wie russische Medien berichteten.

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