Autos und Caravans bescheren Sachsen furiose Export-Bilanz

Blick ins BMW-Werk: Der Fahrzeug-Export hat den höchsten Umsatz in Sachsen.
Blick ins BMW-Werk: Der Fahrzeug-Export hat den höchsten Umsatz in Sachsen.  © DPA

Dresden - Sachsens Außenhandels-Motor läuft auf Hochtouren: Die Wirtschaftsunternehmen des Freistaates haben in den ersten neun Monaten des Jahres beim Export einen Rekordwert von 30,8 Milliarden Euro hingelegt - 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum!

Exportschlager waren Autos und Wohnmobile, die im Gesamtwert von 11,4 Milliarden Euro in alle Welt verkauft wurden. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik entsprach das einer Steigerung von über einem Fünftel. Die im Freistaat gefertigten Fahrzeuge von Porsche, BMW, VW und des Neustädter Wohnmobilproduzenten Capron machen somit 37 Prozent aller sächsischen Exporte aus.

Die bedeutendsten Kunden kommen laut Statistikamt aus den Vereinigten Staaten und China - Fahrzeuge im Wert von jeweils zwei Milliarden Euro gingen bis September in diese Länder. Unter den EU-Ländern waren das Vereinigte Königreich und Frankreich die wichtigsten Abnehmer.

Neben Fahrzeugen exportieren sächsische Produzenten auch verstärkt elektronische Bauelemente und Geräte zur Elektrizitätserzeugung.

Während mehr als vier Fünftel der Bauelemente auf den asiatischen Markt gingen, war die Nachfrage nach sächsischen Elektro-Aggregaten in Europa am größten.

Titelfoto: DPA


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