Was machen eigentlich die Dresdner Zoo-Tiere im Winter?

Hat ein dickes Fell: Der Rote Panda darf im Winter an der frischen Luft bleiben.
Hat ein dickes Fell: Der Rote Panda darf im Winter an der frischen Luft bleiben.  © Christian Juppe

Dresden - Im Zoo wird es Winter. Die Elefanten, Rotbüffel und Bantengs verbringen bereits seit zwei Wochen die Nächte im Warmen. Andere Tiere müssen die kalte Jahresszeit sogar ganz und gar im Stall verbringen.

Für die kleinen Pandas und die Schneeleoparden gibt es jedoch nichts Schöneres als den Winter.

Während die Sattelstörche und Aras sich bereits von der Frischluft in der Flugvoliere verabschieden mussten und ihr Winterquartier hinter Glas bezogen haben, genießen die Kleinen Pandas und die Schneeleoparden die Kühle auf den Außenanlagen sichtlich. Der Grund für den Frische-Genuss: Der natürliche Lebensraum dieser Tiere sind zentralasiatische Gebirge bis 4000 Meter (Panda) und 6000 Meter (Schneeleopard).

"Durch ihr dickes und dichtes Fell sind sie hervorragend geschützt", so Zoosprecher Thomas Brockmann (33). Auch kalter Wind macht diesen Tieren nichts aus. Die Aras werden indes nicht tatenlos in ihrem "Gefängnis" harren.

Sie - so hofft das Zooteam - werden wie sonst im südamerikanischen Sommer im Dresdner Winter den Nachwuchs ausbrüten. am

Der Schneeeopard lebt eigentlich im zentralasiatischen Gebirge. Kälte ist er gewohnt.
Der Schneeeopard lebt eigentlich im zentralasiatischen Gebirge. Kälte ist er gewohnt.  © Christian Juppe
Haben im Winter ein Dach über dem Kopf: die Elefanten des Dresdner Zoos in ihrem Übergangsquartier.
Haben im Winter ein Dach über dem Kopf: die Elefanten des Dresdner Zoos in ihrem Übergangsquartier.  © Eric Münch

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