Sachsens Winnetou erobert die Schweizer Alpen

Tom Volkers (li.) als Winnetou und Giso Weißbach, der auch Regie führt.
Tom Volkers (li.) als Winnetou und Giso Weißbach, der auch Regie führt.  © Goessinger

Chemnitz - Die Schweizer haben die Kräuterbonbons erfunden - aber die Sachsen Winnetou. Karl Mays Vollblut-Indianer erobert gerade die Alpenrepublik. Und das ist dem Dresdner Tom Volkers (52) zu danken.

Zum 175. Geburtstag von Karl May brachte der Ex-Sport- und Musiklehrer im Klosterdorf Engelberg (Kanton Oberwalden) ein kleines Wunder zustande.

Für sein Indianerspektakel "Winnetou I" wurde extra eine neue Freilichtbühne mit 2.000 Plätzen gebaut - für 26 Vorstellungen vor der traumhaften Kulissen der Schweizer Bergwelt.

Volkers Western OpenAir & Theater GmbH produziert nicht nur mit 1,3 Mio Franken das Stück - Tom Volkers sitzt auch selbst als Winnetou im Sattel.

Nicht das erste Mal. "Schon als Fünfjähriger wusste ich, was ich werden wollte: Indianer-Schauspieler", lacht Volkers. "Meinen ersten Auftritt als edle Rothaut hatte ich in Hohenstein-Ernstthal. Vorstellungen auf insgesamt vier deutschen Freilichtbühnen folgten" - und die Arbeit mit den "Winnetou"-Legenden Pierre Brice (2015 verstorben) und Gojko Mitic (77) .

In Engelberg reitet an Volkers Seite ein zweiter Dresdner: Pit Anders - als kauziger Sam Hawkens. Nach jeder Vorstellung bittet er das Publikum um Spenden für das Radebeuler Karl-May-Museum.

Titelfoto: Goessinger


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