Kletterer stürzt in Sächsischer Schweiz 20 Meter in die Tiefe

Dresden/Rathen - Kletterunglück in der Sächsischen Schweiz: Ein 51-jähriger Dresdner stürzt kurz vor dem Gipfel ab und verletzt sich dabei schwer.

Der verletzte Kletterer wurde an einer Seilwinde mit dem Hubschrauber ausgeflogen und kam später ins Krankenhaus Friedrichstadt.
Der verletzte Kletterer wurde an einer Seilwinde mit dem Hubschrauber ausgeflogen und kam später ins Krankenhaus Friedrichstadt.  © Marko Förster

Der Mann war mit einem Begleiter am späten Mittwochnachmittag im Rathener Klettergebiet unweit der bekannten Felsenbrücke unterwegs, als das Unglück passierte. Am kleinen Wehlturm verlor er den Halt und stürzte vor den Augen seines Kletterpartners in die Tiefe.

Bei dem Sturz fiel der 51-Jährige aus Dresden rund 20 Meter tief in sein Sicherungsseil. Möglicherweise war ein Griffausbruch dafür verantwortlich. Der Kletterer zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopf zu.

Sein Partner ließ ihn zunächst am Seil bis zum nächsten Ring ab. Schließlich erreichten beide gemeinsam den Fuß der Wand und alarmierten die Bergwacht. Als diese mit neun Bergrettern aus Bad Schandau und Sebnitz anrückte, war der Verletzte bei Bewusstsein. Er wurde notärztlich versorgt und anschließend an einer Seilwinde mit dem Hubschrauber ausgeflogen.

Nach einem Zwischenstopp, bei dem der Mann in den Rettungshubschrauber Christoph 62 umgeladen wurde, kam er ins Krankenhaus nach Friedrichstadt.

Für die Bereitschaft Bad Schandau war es der 31. Einsatz in diesem Jahr.
Für die Bereitschaft Bad Schandau war es der 31. Einsatz in diesem Jahr.  © Marko Förster

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