Hier gibt's was zu gucken: Orpheus in der Unterhose

Das Ensemble der Serkowitzer Volksoper, v.l.: Cornelius Uhle (keine Altersangabe), Milko Kersten (52, Professor Musikhochschule Carl Maria von Weber), Dorothea Wagner (34).
Das Ensemble der Serkowitzer Volksoper, v.l.: Cornelius Uhle (keine Altersangabe), Milko Kersten (52, Professor Musikhochschule Carl Maria von Weber), Dorothea Wagner (34).  © Norbert Neumann

Dresden - "Orpheus im Schlübber" - würde der Sachse sagen. "Orpheus in der Unterhose" nennt die "Serkowitzer Volksoper" ihre neue Inszenierung. Am 24. August hebt sich der Vorhang für den Mix aus Gluck und Offenbach in der Sommerwirtschaft Saloppe.

Neben der Premiere gibt es noch was zu feiern: Seit 20 Jahren behauptet sich Dresdens einzige Oper ohne festes Haus. Und ihre Fan-Gemeinde wird nicht nur immer größer, sondern lässt sich den Cross-Opern-Spaß auch was kosten. Im Gegensatz zur Stadt, die das Theater mit gerade mal 3000 Euro fördert. Über 5000 Euro spendeten Kulturfans auf der Finanzierungsplattform Startnext 2017 für die Volksoper.

Dramaturg und Mime Wolf-Dieter Gööck: "Das Geld fließt in Kostüme und Ausstattung des Stückes." Denn obwohl Kostümbildnerin Ella Späte fast schon zaubern kann, ganz ohne Stoffe und Geld geht's eben doch nicht.

Der neu gegründete Verein "Serkowitzer Volksoper" soll künftig Wege finden, um das permanent knappe Budget aufzustocken. Die einfachste Lösung: Menschen begeistern - bei den insgesamt sechs Vorstellungen bis 10. September.

Karten (15 Euro) sowie alle Termine und weitere Infos gibt es auf der Website der "Serkowitzer Volksoper". Der Clou in diesem Jahr: Die Opernsänger agieren auch als Puppenspieler.

Titelfoto: Norbert Neumann


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