Bald kommen die Bagger: Das wird neu am Elberadweg

Diese Brücke am Alberthafen liegt auf dem südlichen Elberadweg und soll saniert werden.
Diese Brücke am Alberthafen liegt auf dem südlichen Elberadweg und soll saniert werden.  © Eric Münch

Dresden – Der Elberadweg ist der mit Abstand beliebteste Fernradweg Deutschlands. Seit 13 Jahren in Folge führt er das jährliche Ranking des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) an.

In Dresden hat er allerdings noch manche Lücken und Tücken. TAG24 zeigt die wichtigsten geplanten Baustellen auf dem Elberadweg.

  • Als wichtigstes Vorhaben gilt die zweite Radweg-Spur entlang der Elbwiesen. Ab 2018 soll sie zwischen dem Blauen Wunder in Blasewitz und dem Fährgarten in der Johannstadt im Abstand von wenigen Metern zur bisherigen Asphaltspur gebaut werden. Laut Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (62) ist eine sandgeschlämmte Schotterdecke geplant, da eine Asphaltspur aufgrund des Naturschutzgebietes nicht erlaubt ist. Nach letzten Berechnungen soll die Parallelspur etwa 450.000 Euro kosten.
  • Ein weiteres wichtiges Projekt ist auf rechtselbischer Seite die geplante Verbindung zwischen Altkaditz bis zur Autobahnbrücke A4. Auf etwa 1000 Metern soll der Weg künftig durch die Flutrinne und dann auf einer Rampe auf die Brücke führen. In einem zweiten Schritt soll später der Anschluss über die Deichanlage entlang der Elbe bis nach Pieschen folgen.
  • Auf der Südseite will die Stadt zudem die denkmalgeschützte Brücke am Alberthafen sanieren lassen. Ihr Zustand ist mangelhaft, eine Reparatur bis Ende 2018 geplant.
  • Kleinere Reparaturen stehen noch in diesem Jahr in Tolkewitz an. Dort wird die Brücke über den Niedersedlitzer Flutgraben erneuert.
  • Ebenfalls erneuert wird der Radweg am Ostragehege zwischen Pieschener Allee und Heinz-Steyer-Stadion.
Der Elberadweg führt im Stadtgebiet Dresden etwa 30 Kilometer auf der linken Elbseite und etwa 27 Kilometer auf der rechten Elbseite entlang.
Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (62).
Straßenbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (62).  © Thomas Türpe
Besonders am Johannstädter Fährgarten wird es immer eng. Die geplante zweite Spur soll auch hier Fußgänger und Radfahrer trennen.
Besonders am Johannstädter Fährgarten wird es immer eng. Die geplante zweite Spur soll auch hier Fußgänger und Radfahrer trennen.  © Christian Suhrbier

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