Während der Sanierung des Blauen Wunders: Linke fordern Gratis-Busse

Dresden - Weil Bautzner Straße und Blaues Wunder ab Sommer in Teilen zeitgleich saniert werden, droht das gesamte Hochland zur Staufalle zu werden. In höchster Not sollen zwei P+R-Parkplätze entstehen, Busse und Bahnen könnten kostenlos fahren, mehr Fährbetrieb ist im Gespräch.

Weil neben der Bautzner Straße auch das Blaue Wunder saniert wird, wird es in Loschwitz eng.
Weil neben der Bautzner Straße auch das Blaue Wunder saniert wird, wird es in Loschwitz eng.  © imago images/Sven Ellger

Wahrscheinlich ab August und dann bis Ende 2021 bauen Stadt Dresden und DVB auf der Bautzner Straße unterhalb der Elbschlösser. Schienenersatzverkehr wird notwendig.

Ab 2021 soll auch das Blaue Wunder saniert werden, eine Spur fällt weg. Der Stadtbezirksbeirat Loschwitz befürchtet enorme Staus im Hochland und fordert einen dauerhaften P+R-Parkplatz an der Sohlander Straße und einen Not-Parkplatz am Ortsausgang Weißig.

Die Linke im Dresdner Stadtrat greift das auf, geht aber noch einen Schritt weiter. Per Ratsantrag wird die Stadt aufgefordert, zusätzlich zu den P+R-Stellflächen einen "kostenfreien ÖPNV auf der Linie 11 (zwischen Bühlau und dem Bahnhof Neustadt) oder generell im Stadtbezirk Loschwitz" während der Bauarbeiten zu prüfen. Zudem soll die Fähre in Niederpoyritz öfter fahren.

"Auf den ohnehin stark belasteten Verkehrszügen ist mit erheblichen Staus zu rechnen. Wir wollen Einwohnern und Pendlern einen Anreiz bieten, mindestens temporär vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen", so Jens Matthis (53, Linke).

Auch um Staus zu minimieren, fordern die Linken einen zeitweise kostenlosen ÖPNV zumindest auf der Linie 11.
Auch um Staus zu minimieren, fordern die Linken einen zeitweise kostenlosen ÖPNV zumindest auf der Linie 11.  © Ove Landgraf

Titelfoto: imago images/Sven Ellger

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