Sarrasanis erster Frack wird jetzt vom Söhnchen aufgetragen

Dresden - "FouFou - absolut verrückt im Quadrat" - die neue Sarrasani-Dinnershow macht ihrem Namen alle Ehre.

André Sarrasani als fünfjähriger Steppke im schicken Frack mit Bauchbinde, Fliege und Zylinder. Rechts Andrés Vater Fritz Mey.
André Sarrasani als fünfjähriger Steppke im schicken Frack mit Bauchbinde, Fliege und Zylinder. Rechts Andrés Vater Fritz Mey.

Verrückt ist auch: Nach 40 Jahren hat André Sarrasani (46) eine "alte Klamotte" aus der Versenkung geholt: seinen ersten Frack! Und den zieht jetzt sein Sohn Noah (3) an.

André erinnert sich: "Den Frack hat meine Mutter Ingrid anfertigen lassen. Ich habe ihn als Überraschung zum 73. Geburtstag meines Vaters Fritz angezogen. Das war 1977."

Danach trug André den Frack täglich. "Am Anfang jeder Sarrasani-Vorstellung kam ich in die Manege und sagte einen Satz: Sarrasani muss spielen - jetzt und in Zukunft."

Es war der Beginn von Andrés Show-Karriere. "Ich bekam fünf Mark pro Auftritt. Den Vertrag handelte meine Patentante, einen Künstleragentin, aus." Das Geld aber war André nicht das Wichtigste: "Meine einzige Bedingung für den Auftritt war, dass ich nicht die Schuhe selbst putzen musste", lacht Sarrasani.

Als André aus dem Frack herausgewachsen war, bewahrte Ingrid Stosch-Sarrasani (85) das gute Stück auf, nahm es bei jedem Umzug mit. Nun passt der Frack ihrem Enkel Noah. Sein Bühnendebüt hat Noah längst hinter sich. "Die vielen Leute und Showstress - für Noah kein Problem. Er fühlt sich auf der Bühne wohl", freut sich André. Ob zur Premiere oder beim Sarrasani-Brunch - wenn Noah Lust hat, ist er im alten neuen Frack dabei.

"FouFou" ist bis 3. Februar im Elbe Park zu sehen. Infos/Karten unter: www.sarrasani.de

40 Jahre später trägt André seinen Sohn auf dem Arm und Noah den Frack des Vaters.
40 Jahre später trägt André seinen Sohn auf dem Arm und Noah den Frack des Vaters.  © Thomas Thürpe

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0