Schallschleuse für den Kulti: Licht am Ende des Tunnels

Dresden - Durchbruch für Dresdens kleinsten Tunnel: Die Schallschleuse am Kulturpalast kann gebaut werden.

Hier wird einmal die Schleuse angebaut. Bis dahin bleibt das vorbereitete Fundament von Asphalt bedeckt.
Hier wird einmal die Schleuse angebaut. Bis dahin bleibt das vorbereitete Fundament von Asphalt bedeckt.  © Christian Juppe

Kommende Woche unterzeichnen die Stadtverwaltung bzw. die städtische Tochter Kommunale Immobilien Dresden (KID) und mehrere Neumarkt-Investoren eine Vereinbarung zu dem lange umstrittenen Anbau. Das berichtet Berndt Dietze von der beteiligten Baywobau Dresden.

"Die Stadt baut nun selbst. Unter Verwendung unserer Pläne", so Dietze. Endlich geregelt sei auch die Finanzierung.

Es bleibe dabei, dass er und seine Nachbarn Kimmerle und USD "nur" rund eine Million Euro beisteuerten. Alles Kosten darüber trage die Stadt.

Der Zirkus war notwendig geworden, weil nach Veranstaltungen nachts Trucks die Bühnentechnik verladen.

Um sich gegen mögliche Klagen von Anwohnern zu schützen, wurde den Bauherren der Nachbar-Quartiere die Schleuse aufgedrückt.

Fertigstellung laut Dietze: Frühjahr 2021. Bis dahin bleiben die Fenster der neuen Häuser hinterm Kulti zwangsverschlossen.

Titelfoto: Christian Juppe

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